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OP-Indikation der Amiodaron-induzierte Hyperthyreose, 04.11.2012

Totale Thyreoidektomie ist eine potentiell heilende Therapie der Hyperthyreose auch bei Patienten mit Amiodaron-induzierte Hyperthyreose. Daher sollte Thyreoidektomie auch den Patienten mit niedriger linksventrikulärer nicht enthalten werden, insbesondere wenn diese auf die medikamentöse Therapie nicht ansprechen.

Amiodaron (Cordarex) wird vor allem bei malignen Herzryhtmusstörungen eingesetzt. Bekanntlich ist die Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion) eine gefürchtete Nebenwirkung der Amidodaron-Therapie, insbesondere bei Patienten mit linksventrikulärer Funktionsstörung. Patienten mit Amiodaron-induzierte Hyperthyreose (AIT: Thyreotoxikose) und linksventrikulärer (LV) systolischen Funktionsstörung haben eine hohe Sterblichkeitsrate. Normalerweise ist die medizinische Therapie die erste Wahl für AIT-Patienten, während die Rolle der operative Therapie mit Thyreoidektomie noch ungeklärt ist.

Eine aktuelle retrospektive Kohortenstudie (1) aus Italien untersuchte die Wirkung einer totalen Thyreoidektomie auf die kardiale Funktion und das Überleben von AIT-Patienten mit schwerer systolischer Funktionsstörung. Die Studie wurde an einer tertiären universitären Zentrum durchgeführt.

Die Daten aller AIT-Patienten (n = 24; neun Patienten mit Typ-1-AIT, 15 Patienten mit Typ-2-AIT) , die in der Chirurgie von 1997-2010 einer totalen Thyreoidektomie unterzogen wurden, wurden analysiert. LV Ejektionsfraktion (EF) nach der Thyreoidektomie und Überleben waren die Hauptzielparameter.

Ergebnisse: Alle eingeschlossenen Patienten hatten zuvor eine medizinische Behandlung für AIT erhalten, ohne die Erreichung einer Euthyreose. Patienten mit mittelschwerer bis schwerer systolischer Dysfunktion (EF <40%, Gruppe 1, n = 9) oder mit milder systolischer Dysfunktion (40% ? EF ? 50%, Gruppe 2, n = 5) wurden mit Patienten mit normaler systolischer Funktion (EF> 50%, Gruppe 3, n = 10) verglichen. Alle Patienten erhielten Levothyroxin-Ersatz-Therapie.

Zwei Monate nach Thyreoidektomie verbesserte sich die LV-EF bei Patienten mit systolischer Dysfunktion , vor allem in der Gruppe-1 mit schwerer linksventrikulärer Funktionsstörung kam es zu einer EF-Erhöhung von 28% bis 38%. In der Gruppe-3 mit leichter linksventrikulärer Funktionsstörung gab es jedoch keine signifikante Änderungen. Die mittlere Nachbeobachtungszeit betrug 67 Monate.Keine Todesfälle traten während und 2 Monate nach der Operation auf. Kein Patient hatte relevante Komplikationen der Thyreoidektomie.

Fazit:Totale Thyreoidektomie führte über schnelles Erreichen von Euthyreose zu einer signifikanten Verbesserung der Herzfunktion und könnte das Risiko der Sterblichkeit bei Patienten mit Amiodaron-induzierte Hyperthyreose (AIT) und mit schwerer LV Dysfunktion reduzieren.

  1. Tomisti L et al: Total thyroidectomy in patients with amiodarone-induced thyrotoxicosis and severe left ventricular systolic dysfunction. J Clin Endocrinol Metab. 2012 Oct;97(10):3515-21. doi: 10.1210/jc.2012-1797. Epub 2012 Aug 3.

Schlüsselwörter: Operation, Amiodaron-induzierte Hyperthyreose, AIT, hypothyreose, schilddrüse, schilddrüsen resektion, nebenwirkung, Herzryhtmusstörungen, herzinsuffienz, schildldrüsenchirurgie, ryhtmusstörungen,infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 
 

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Stand: 25. Mai 2013