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Rotatorenmanschettensyndrom: Beste Zugangswege für Injektionen in die subakromiale Bursa, 05.11.2012

Die anteriore oder laterale Injektion in die subakromiale Bursa ist deutlich genauer durchzuführen als eine Injektion auf dem posterioren Zugangsweg.

Das Rotatorenmanschettensyndrom wird häufig durch subakromiale Injektion von Kortikosteroiden und Lokalanästhetika behandelt. Es wurde bisher nicht gezeigt, ob die unterschiedlichen Injektionswege in ihrer Genauigkeit ähnlich sind.

Es wurde eine prospektive klinische Studie mit 75 Schultern bei 75 Patienten durchgeführt, welche randomisiert eine subakromiale Injektion entweder über einen anterioren, einen lateralen oder einen posterioren Zugang in Bezug auf das Akromion erhielten. Ein erfahrener Arzt nahm die Injektionen, welche ein röntgendichtes Kontrastmittel, Kortikosteroide und Lokalanästhetika enthielten, vor. Nach der Injektion wurden Röntgenaufnahmen angefertigt und von einem Radiologen mit muskuloskelettaler Spezialisierung, welcher bezüglich der Injektionsroute verblindet war, interpretiert.

Die Genauigkeitsrate variierte je nach Zugangsweg. Es wurde eine Genauigkeit von 55% bei posteriorer Injektion, von 84% bei anteriorer Injektion und von 92% bei lateraler Injektion gezeigt (p=0,006, Chi-Quadrattest). Die Genauigkeit der Injektion auf dem posterioren Zugangsweg war deutlicher niedriger im Vergleich zum anterioren oder lateralen Zugangsweg (p<0,05 für beide Vergleiche; Poisson-Regression). Zusätzlich war die Genauigkeit der Injektion bei Frauen deutlich niedriger als bei Männern (p<0,006; Chi-Quadrattest). Bei Männern zeigten sich keine Unterschiede zwischen den benutzten Injektionswegen (die Genauigkeiten betrugen 89% für den posterioren Zugangsweg, 92% für den anterioren und 93% für den lateralen Zugangsweg). Bei Frauen war die Genauigkeit der Injektion auf posteriorem Zugangsweg jedoch deutlich niedriger als bei anteriorer oder lateraler Injektion (die Genauigkeitsraten betrugen 38% bei posteriorer Injektion, 77% bei anteriorer und 91% bei lateraler Injektion) (p<0,05).

Fazit: Die anteriore oder laterale Injektion in die subakromiale Bursa ist deutlich genauer durchzuführen als eine Injektion auf dem posterioren Zugangsweg. Die Genauigkeit der Injektion in die subakromiale Bursa ist deutlich unterschiedlich zwischen Männern und Frauen, vor allem aufgrund einer niedrigeren Genauigkeit bei Injektionen in die Bursa mit posteriorem Zugangsweg bei Frauen. Die vorliegende Studie deutet an, dass ein posteriorer Zugangsweg für die Injektion in die subakromiale Bursa bei Frauen die Methode mit der geringsten Genauigkeit ist.

  1. Marder RA et al. Injection of the subacromial bursa in patients with rotator cuff syndrome: A prospective, randomized study comparing the effectiveness of different routes. J Bone Joint Surg Am 2012 Aug 15; 94:1442

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Stand: 25. Mai 2013