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CARRESS-Studie: Ultrafiltration bei dekompensierten Herzinsuffienz und kardiorenalem Syndrom, 10.11.2012

Ultrafiltration war im Vergleich zur diuretika-basierte Pharmakotherapie zur Erhaltung der Nierenfunktion weniger wirksam, und war häufiger mit Komplikationen assoziiert. Deutlich höhere Kosten sind ein weiteres Argument gegen Ultrafiltration.

Die Ultrafiltration ist eine alternative Strategie zur Diuretika-Therapie für die Behandlung von Patienten mit akuter schwerer Herzinsuffizienz. Es liegen wenig Daten über die Wirksamkeit und Sicherheit von Ultrafiltration bei Patienten mit akuter schwerer Herzinsuffizienz, die unter anhaltender Lungenstauung und Nierenfunktionsverschlechterung leiden.

In einer aktuellen Studie in der Fachzeitschrift NEJM wurden insgesamt 188 Patienten mit akuter schwerer Herzinsuffizienz, Nierenfunktionsstörung und anhaltenden Staus entweder für abgestufte medikamentöse Therapie (94 Patienten; vor allem Diuretika-Therapie mit Schleifendiuretika wie Furosemid) oder Ultrafiltration (94 Patienten) randomisiert. Der primäre Endpunkt war die Veränderung vom Ausgangswert des Serum-Kreatinin-Wertes und Körpergewicht innerhalb der 96 Stunden nach Randomisierung. Die Beobachtungszeit betrug 60 Tage.

Unter der Pharmakotherapie sank das Kreatinin-Wert um 0.04mg/dL, und stieg in der Ultrafiltration-Gruppe um 0,23mg/dL. Gewichtsabnahme war in beiden Gruppen mit 5 bis 6kg ähnlich. Auch Dyspnoe und allgemeines Wohlbefinden war in beiden Gruppen vergleichbar. Schwere Nebenwirkungen traten jedoch häufiger unter Ultrafiltration als mit der medikamentösen Therapie (72% vs 57%), die auf höhere Rate von Blutungen, Nierenversagen und intravenösen Katheter-assoziierten Infektionen zurückzuführen war. Der zusammengesetzte Endpunkt aus Tod und Rehospitalisierungen nach 60 Tagen unterschied sich nicht signifikant zwischen den Gruppen; Mortalitätsrate war nach 60 Tagen ebenfalls vergleichbar.

Fazit: Bei Patienten, die wegen akut dekompensierter Herzinsuffizienz mit Lungenstauung und Nierenfunktionsverschlechterung im Krankenhaus behandelt wurden, war die Verwendung einer gestuften Pharmakotherapie (Furosemid und Co.) der Ultrafiltration überlegen. Unter der Pharmakotherapie konnte die Nierenfunktion erhalten werden, des Weiteren war Ultrafiltration mit einer höheren Rate an Nebenwirkungen assoziiert. Gewichtsabnahme und Mortalität nach 60 Tagen waren in beiden Gruppen ähnlich.

  1. Bart BA et al. Ultrafiltration in decompensated heart failure with cardiorenal syndrome. N Engl J Med 2012 Nov 6

Schlüsselwörter:dekompensierte Herzinsuffienz, nierenversagen, niere, kardiorenales Syndrom, nierenfunktions-verschlechterung, funktionstörung, lasix, furosemid, Diuretika, Ultrafiltration, dialyse, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 

 

 

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Stand: 25. Mai 2013