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Tiotropiumbromid bei Asthma, das mit der Standard Kombinationstherapie schlecht kontrolliert ist. 14.11.2012

Tiotropiumbromid (Spiriva®) seit Juni in Deutschland bei der Behandlung von COPD zugelassen, ist ein 24 Stunden wirkendes Anticholinergikum. Eine aktuelle Studie (1) zeigt, dass inhalatives Tiotropiumbromid (Spiriva®) bei Asthma-Patienten, die trotz inhalativer Therapie mit langwirksamen Betamimetika (LABA) und Glukokortikoiden schlecht eingestellt sind, als Zusatztherapie eine wirksame Therapieoption ist.

Manche Asthma-Patienten haben trotz der Behandlung mit inhalativen Glukokortikoiden und langwirksamen ?-Agonisten (LABAs) regelmäßige Exazerbationen und persistierende Atemwegsobstruktionen. In 2 wiederholten, randomisierten kontrollierten Studien, die 912 Patienten mit Asthma, die mit inhalativen Glukokortikoiden und LABAs behandelt wurden, beinhalteten, wurde die Auswirkung auf die Lungenfunktion und Exazerbationen verglichen, indem entweder Tiotropiumbromid (eine Gesamtdosis von 5µg) oder ein Placebo zu der Therapie addiert wurden. Sowohl Tiotropiumbromid als auch das Placebo wurden 48 Wochen lang einmal täglich mittels Soft-mist Inhaler eingenommen. Alle Patienten waren symptomatisch, hatten nach der Einnahme eines Bronchodilatators eine forcierte Einsekundenkapazität (FEV1) von 80% oder weniger des vorhergesagten Wertes und hatten in der Anamnese mindestens eine schwere Exazerbation im vergangenen Jahr.

Die Patienten hatten am Startpunkt eine mittlere FEV1 von 62% des vorhergesagten Wertes; das mittlere Alter betrug 53 Jahre. Nach 24 Wochen war die mittlere (±SE) Veränderung des FEV1-Peaks in Bezug auf den Startzeitpunkt in beiden Studien mit Tiotropiumbromid größer als mit dem Placebo: Ein Unterschied von 86±34 ml in Studie 1 (P=0.01) und 154±32 ml in Studie 2 (P<0.001). Das vordosierte (Talspiegel) FEV1 verbesserte sich ebenfalls in Studie 1 und 2 mit Tiotropiumbromid im Vergleich zum Placebo: Ein Unterschied von 88±31 ml (P=0.01) und 111±30 ml (P<0.001). Die Addition von Tiotropiumbromid steigerte die Zeit bis zur ersten schweren Exazerbation (282 Tage vs. 226 Tage), mit einer insgesamten Reduktion des Risikos einer schweren Exazerbation von 21% (Hazard Ratio, 0.79; P=0.03). Es traten keine Todesfälle auf; ungünstige Ereignisse waren in beiden Gruppen ähnlich.

Fazit: Bei Patienten, deren Asthma trotz Behandlung mit inhalativen Glukokortikoiden und LABAs schlecht kontrolliert ist, steigerte die Addition von Tiotropiumbromid die Zeit bis zur ersten schweren Exazerbation signifikant und brachte eine mäßig nachhaltige Bronchodilatation.

  1. Kerstjens HAM et al. Tiotropium in asthma poorly controlled with standard combination therapy. N Engl J Med 2012 Sep 27; 367:1198

Schlüsselwörter:Tiotropiumbromid, Spiriva, Standard Kombinationstherapie, Asthma Bronchiale, Chronische Bronchitis, Lungenemphysem, Anticholinergikum, therapie, Ipratropiumbromid, Atrovent, Therapie, COPD, Patienten, Chronisch-obstruktive Lungenerkrankung, add-on-therapy, zusatztherapie, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 

 

 

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Stand: 25. Mai 2013