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Koloskopische Tuschemarkierung ("tattooing") zum präoperativen Tumorstaging bei Darmkrebs, 12.11.2012

Koloskopische Tuschemarkierung ("tattooing") verbessert bei Patienten mit Kolonkarzinom das präoperative Tumorstaging mit Detektion von Lymphknoten und Darstellung von Wächterlymphknoten.

Beim Kolonkarzinom wird der Tumor vor seiner laparoskopischen Entfernung mithilfe koloskopischer Tuschemarkierung gekennzeichnet. In der Studie sollte untersucht werden, ob dieses zum verbesserten Staging führt, indem mehr Lymphknoten (LK) pro Resektat detektiert werden. Außerdem sollte überprüft werden, ob mithilfe der Methode Wächterlymphknoten zur Darstellung kommen. Hierzu wurde eine retrospektive Fallkontrollstudie durchgeführt. Alle LK wurden mikroskopisch auf das Vorhandensein von Tuschepartikeln untersucht. Die Studie wurde an einem Universitäts- und einem Lehrkrankenhaus durchgeführt. Eingeschlossen wurden 95 aufeinander folgende Patienten mit Tuschemarkierung, die zwischen 2005 und 2009 aufgrund eines Kolonkarzinoms operiert wurden. Als Kontrolle wurden 210 Patienten ohne Markierung analysiert, die im gleichen Zeitraum operiert wurden. Die Gesamtzahl der zur Darstellung gebrachten Lymphknoten, die Detektionsrate und die Sensitivität der Tuschemarkierung bei der Darstellung der Wächterlymphknoten wurden bestimmt. Bei Patienten mit präoperativer Tuschemarkierung wurden mehr LK detektiert, bei einem Median (Interquartilenbereich) von 15 (10-20) versus 12 (9-16), (p=0,014). In der Multivariatanalyse erwies sich das Vorhandensein von Tusche-positiven LK als unabhängiger prädikativer Faktor einer verstärkten Detektion von LK (p=0,002). Die Detektionsrate lag bei 71%, mit einem Median von 5 Tusche-markierten LK pro Resektat. Bei Patienten mit präoperativer Markierung zur Darstellung von Wächterlymphknoten lag die Vorhersagegenauigkeit des LK-Status bei 94%. Unter den 24 Fällen mit N1-Staging befanden sich 4 falsch-negative Bestimmungen (Sensitivität 83%). Limitationen ergeben sich aus der Analyse retrospektiver Patientendaten.
Fazit: Bei Kolonkarzinompatienten mit Tuschemarkierung wurden mehr Lymphknoten detektiert als bei Kontrollpatienten. Dabei konnten Wächterlymphknoten mit akzeptabler Genauigkeit zur Darstellung gebracht werden. Nachdem die Detektion von Lymphknoten und die Darstellung von Wächterlymphknoten mit einer höheren diagnostischen Genauigkeit des Lymphknoten-Status assoziiert sind, kann eine präoperative Tuschemarkierung das Staging verbessern.
  1. Bartels SAL et al. The effect of colonoscopic tattooing on lymph node retrieval and sentinel lymph node mapping. Gastrointest Endosc 2012 Oct; 76:793.
Schlüsselwörter: Koloskopische Tuschemarkierung, tattooing, tattoo markieren, Tumorstaging, Detektion von Lymphknoten, koloskopie, endoskopie, gastroskopie, krebs, tusche, tumor-staging, Darstellung von Wächterlymphknoten, diagnose, CT-Abdomen, tumor staging, stadien, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 

 

 

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Stand: 25. Mai 2013