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Intubation durch unerfahrene Ärzte: Video-Laryngoskopie vs. direkte Laryngoskopie bei schwer kranken Patienten. 15.11.2012

Intubation der schwer kranken Patienten geht mit einem hohen Risiko für Komplikationen einher, die mit mehrfachen Laryngoskopie-Versuche eher ansteigen. In einer aktuellen Studie wurde die direkte Laryngoskopie (DL) mit Video-Laryngoskopie (VL) während Intubation schwer kranker Patienten durch unerfahrene Ärzte verglichen.

Insgesamt 40 Patienten wurden entweder für VL oder DL als Intubations-Methode randomisiert. Ausschlusskriterien für die Studie waren: Notfall-Intubation, Halswirbelsäule-Verletzungen, schwierige anatomische Verhältnisse, Sauerstoffsättigung <90% oder systolischer Blutdruck <80 mmHg. Die Ärzte, die der Anästhesiologie ihre Facharzt-Ausbildung absolvieren, erhielten vorher einen einstündigen Unterricht und praktische Übungen.

Die meisten Patienten wurden aufgrund einer respiratorischen Insuffizienz intubiert. Alle Intubationen waren erfolgreich. Mehr als ein Versuch war bei 63% der Patienten erforderlich, und es gab zwischen beiden Gruppen diesbezüglich keinen Unterschied. Die mittlere Zeit bis zur Intubation war unter direkter und Videolaryngoskopie (156 und 221 Sekunden.) war ebenfalls ähnlich.

Video-Laryngoskopie führte zu einer verbesserten glottischen Sicht bei 85% der Patienten mit einer "Cormack-Lehane Grad 1 view", verglichen mit 30% der Patienten in der DL-Gruppe. Unter der Video-Laryngoskopie kam es zu einem größeren Abfall der Sauerstoffsättigung (SaO2 86%) während der Intubation, verglichen mit einer mittleren SaO2 von 95% in der DL-Gruppe. Des Weiteren waren die Intensivstation- und Krankenhaus-Verweildauer und Sterblichkeit in beiden Gruppen ähnlich.

Fazit: Video-Laryngoskopie führte verglichen mit direkter Laryngoskopie (DL) zu einer verbesserten glottischen Sicht, aber dies führte nicht zu verbesserten klinischen Ergebnissen. Beide Verfahren waren somit ebenbürtig bezüglich der Intubationszeit und des klinischen Outcome.
Dann kann man auch festhalten, Ärzte können weitestgehend auf Video-Laryngoskopie verzichten.

  1. Griesdale DE et al. Video-laryngoscopy versus direct laryngoscopy in critically ill patients: A pilot randomized trial. Can J Anesth 2012 Nov; 59:1032

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Stand: 25. Mai 2013