Medknowledge

Suchkatalog 

Home

Suche

Datenbanken

Newsletter

Bücher

Kontakt

Englisch

 

Ärzte (mit Login)

Forum für Fachkreise
Fachgebiete
Evidenzbas. Medizin
Medizindatenbanken
Leitlinien

Ärzte (ohne Login)

Online-Fortbildung
Qualitätsmanagement
DRG   ICD-10,  OPS 
Medizinprodukte/Firmen__

Recherche

Medline-Abstracts
Neue Medikamente
Literaturservice

Weiteres

Pharmaseiten-- 
Medizinstudium
Jobs   Ausland

 

Vaginale Hysterektomie: Elektrochirurgische bipolare Gefäßversiegelung vs. konventionelles Abklemmen und Nähen, 22.11.2012

Gefäßversiegelung war während einer vaginalen Hysterektomie mit einem geringeren Schmerz am ersten postoperativen Tag, und einer kürzeren Operationszeit assoziiert. Postoperative Morbidität und Beckenbodenfunktion waren ähnlich.

Es sollten die Auswirkungen von einer elektrischen bipolaren Gefäßversiegelung und konventionellem Nähen auf den postoperativen Schmerz, Erholung, Kosten und Miktionssymptomen bei Frauen untersucht werden, die sich einer vaginalen Hysterektomie unterzogen haben. Es wurde eine randomisiert kontrollierte Studie in acht Lehrkrankenhäusern in den Niederlanden durchgeführt. Es wurden 100 Frauen eingeschlossen, die eine vaginale Hysterektomie unter benignen Bedingungen, außer bei pelvischem Organprolaps, bekamen. Die Frauen wurden auf die Gefäßversiegelung oder konventionelle Chirurgie randomisiert. Die Lebensqualität bezogen auf die Beckenbodenfunktion wurde mit Hilfe von validierten Fragenbögen vor der Operation und 6 Monate nach der Operation bestimmt. Schmerzwerte und die Genesung wurden bestimmt mit Hilfe eines Tagebuches, das tägliche visuelle Analogenskalenwerte einschloss, das von dem Tag vor der Operation bis sechs Wochen nach der Operation geführt wurde. Die Hauptmesspunkte waren die visuellen Analogschmerzskalen, die Operationszeit, der Blutverlust, die Komplikationen, die Lebensqualität bezogen auf die Beckenbodenfunktion und die Kosten. Am Abend nach der Operation berichteten die Frauen in der gefäßversiegelten Gruppe signifikant über weniger Schmerzen (5,7 versus 4,5 auf einer Skala von 0-10, p=0,03), aber danach waren die Schmerzwerte ähnlich. Die Operationsdauer war bei der Gefäßversiegelung kürzer (60 versus 71 Minuten, p=0,05). Der Blutverlust und die Krankenhausaufenthaltsdauer unterschieden sich nicht. Es wurden keine großen Unterschiede zwischen den beiden Interventionen gefunden (2903 versus 3102€, p=0,26). Die Veränderungen in den Miktions- und Defäkationssymptomen wurden nicht durch die benutzte Operationstechnik beeinflusst.

Fazit: Der Gebrauch von Gefäßversiegelung während einer vaginalen Hysterektomie resultierte in einem geringeren Schmerz am ersten postoperativen Tag, in einer kürzeren Operationszeit, ähnlicher Morbidität und ähnlicher Beckenbodenfunktion. Es wurden keine großen Unterschiede zwischen den Kosten der beiden Interventionen gefunden.

  1. Lakeman MME et al. Electrosurgical bipolar vessel sealing versus conventional clamping and suturing for vaginal hysterectomy: A randomised controlled trial. BJOG 2012 Nov; 119:1473

Schlüsselwörter:Vaginale Hysterektomie, gebärmutter-operation, gebärmutterentfernung, myom, frauen, blutung, Elektrochirurgische Gefäß-Versiegelung, konventionelles Abklemmen und Nähen, Gefäßversiegelung, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 

 

 

Patienten

Übersicht
Krankheiten
Fachkliniken
Medikamente-Preisvergleich

Home Kontakt Impressum  Newsletter Nutzungshinweise

Copyright © 2000 [Medknowledge.de]. Alle Rechte vorbehalten.

Stand: 25. Mai 2013