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Frakturrisiko und Biphosphonat-Therapie mit Zolendronsäure (Zometa®) bei Männern mit Osteoporose. 22.11.2012

Aktuelle Studie (1): Eine einmaljährliche Behandlung mit Zolendronsäure (Zometa) war mit einem signifikant reduzierten Risiko für vertebralen Frakturen bei Männern mit Osteoporose assoziiert.

Frakturen bei Männern sind ein großes Gesundheitsproblem und die Daten für die Antifraktur-Effizienz der Therapien gegen Osteoporose bei Männern sind eingeschränkt vorhanden. Es sollte der Effekt von Zolendronsäure auf das Frakturrisiko unter Männern mit Osteoporose untersucht werden.

In dieser multizentrischen, doppel-blinden, placebo-kontrollierten Studie wurden 1199 Männer mit primärer oder Hypogonadismus-assoziierter Osteoporose, die zwischen 50 und 85 Jahren alt waren, zufällig aufgeteilt entweder eine intravenöse Infusion von Zolendronsäure (5mg) zu erhalten oder einen Placebo zum Studienbeginn und nach 12 Monaten. Die Teilnehmer erhielten täglich Calcium und Vitamin D-Supplementierung. Der primäre Endpunkt war der Anteil der Teilnehmer mit einer oder mehreren neuen morphometrischen Wirbelsäulenfrakturen über einen Zeitraum von 24 Monate.

Die Rate von jeglichen neuen morphometrischen Wirbelsäulenfrakturen war 1,6% in der Zolendronsäurengruppe und 4,9% in der Placebogruppe über den 24-Monate-Zeitraum. Das zeigt eine 67% Risikoreduktion mit Zolendronsäure (relatives Risiko 0,33; 95% Konfidenzintervall 0,16 bis 0,70; p=0,002). Verglichen mit Männern, die das Placebo erhielten, hatten die Männer, die Zolendronsäure bekamen, weniger moderate-bis-schwere Wirbelsäulenfrakturen (p=0,03) und weniger Körpergrößenverlust (p=0,002). Weniger Teilnehmer, die Zolendronsäure erhielten, hatten klinische Wirbelfrakturen oder Frakturen, die nicht die Wirbelsäule betreffen, obwohl dieser Unterschied keine Signifikanz auf Grund der kleinen Frakturanzahl erreichte. Die Knochendichte war höher und die Marker des Knochenumsatzes waren niedriger bei den Männern, die Zolendronsäure erhielten (p<0,05 für beide Vergleiche). Die Ergebnisse waren ähnlich bei Männern mit niedrigen Leveln des Gesamttestosterons. Die Zolendronsäure- und Placebo-Gruppen unterschieden sich nicht signifikant bezogen auf die Inzidenz von Tod (respektive 2,6% und 2,9%) oder schweren unerwünschten Ereignissen (25,3% und 25,2%) .

FAZIT: Eine Behandlung mit Zolendronsäure war mit einem signifikant reduzierten Risiko für Wirbelsäulenfrakturen unter Männern mit Osteoporose assoziiert. (Studie Gesponsert durch Novartis Pharma)

  1. Boonen S et al. Fracture risk and zoledronic acid therapy in men with osteoporosis. N Engl J Med 2012 Nov 1; 367:1714.

  2. Siehe auch: Hüftfrakturen: Sekundärprävention mit Zoledronsäure (Zometa) senkt Sterblichkeit, 18. September 2007

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Stand: 25. Mai 2013