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Hepatitis B Virus-assoziiertes hepatozelluläres Karzinom: Hepatitis B-Therapie und Rezidivrisiko nach Leberresektion, 23.11.2012

Hepatitis B-Therapie verringert das Rezidivrisiko

Patienten mit chronischer Hepatitis-B haben ein höheres Risiko für Leberzirrhose, aber auch für Hepatozelluläres Karzinom (HCC). Eine aktuelle Studie (1) zeigte, dass Hepatitis B-Therapie mit Nucleosidanaloga das postoperative Leberkrebs-Risiko nach kurativer Leberresektion verringert.
Bei vielen Patienten mit hepatozellulärem Karzinom (HCC) tritt nach kurativer Leberresektion ein Rezidiv auf. In der Studie wurde der Zusammenhang von Nucleosidanaloga-Gabe und Rezidivrate bei Patienten mit Hepatitis B Virus (HBV)-assoziiertem HCC nach kurativer Operation untersucht. Anhand von Daten der nationalen Krankenversicherung Taiwans von Oktober 2003 bis September 2010 wurde eine nationale Kohortenstudie durchgeführt. Von 100938 neu diagnostizierten Patienten hatten 4569 ein HBV-assoziiertes HCC und unterzogen sich zwischen Oktober 2003 und September 2010 einer kurativen Leberresektion. Verglichen wurde das Primärrezidivrisiko bei Patienten ohne Einnahme von Nucleosidanaloga (unbehandelte Kohorte, n= 4051) und Patienten mit Einnahme von Nucleosidanaloga (behandelte Kohorte, n= 518). Kumulative Inzidenz und Hazard Ratio (HR) wurden nach Abgleich auf andere Mortalitäten berechnet.
Die behandelte Kohorte zeigte im Vergleich zur unbehandelten Gruppe eine höhere Prävalenz von Leberzirrhose (48,6% versus 38,7%; p<0,001), aber ein niedrigeres Rezidivrisiko (n = 106 [20,5%] versus n = 1765 [43,6%]; p <
0,001) und eine niedrigere Gesamtmortalität (n = 55 [10,6%] versus n = 1145 [28,3%]; p < 0,001). Nach Abgleich auf andere Mortalitäten ergab sich für die behandelte Kohorte eine signifikant niedrigere 6-Jahres-Rezidivrate (behandelt 45,6%; 95%-KI, 36,5%-54,6% versus unbehandelt 54,6%; 95%-KI, 52,5%-56,6%; p < 0,001).Die 6-Jahres-Gesamtmortalität betrug bei der behandelten Kohorte 29,0% (95%-KI, 20,0%-38,0%) und bei der unbehandelten Kohorte 42,4% (95%-KI, 40,0%-44,7%; p= <0,001). In der modifizierten COX-Regressionsanalyse war die Behandlung mit Nucleosidanaloga (HR, 0,67; 95%-KI 0,55-0,81; p < 0,001), mit Statinen (HR, 0,68; 95%-KI, 0,53-0,87; p = 0,002) und mit nicht-steroidalen Antiphlogistika oder Aspirin (HR, 0,80; 95%-KI, 0,73-0,88; p <0,001) unabhängig assoziiert mit einem verringerten HCC-Rezidivrisiko. In einer stratifizierten Multivariatanalyse konnte der Zusammenhang in allen Untergruppen der Patienten verifiziert werden, einschließlich Patienten ohne Zirrhose (HR, 0,56; 95%-KI, 0,42-0,76) und Patienten ohne Diabetes (HR, 0,52; 95%-KI, 0.31-0,89).

Fazit: Bei Patienten mit Hepatitis B Virus -assoziiertem hepatozellulären Karzinom war die Behandlung mit Nucleosidanaloga nach Leberresektion mit einem niedrigeren Rezidivrisiko assoziiert.

  1. Chun-Ying Wu: Association Between Nucleoside Analogues and Risk of Hepatitis B Virus–Related Hepatocellular Carcinoma Recurrence Following Liver Resection. JAMA. 2012;308(18):1906-1913. doi:10.1001/2012.jama.11975

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Stand: 25. Mai 2013