Medknowledge

Suchkatalog 

Home

Suche

Datenbanken

Newsletter

Bücher

Kontakt

Englisch

 

Ärzte (mit Login)

Forum für Fachkreise
Fachgebiete
Evidenzbas. Medizin
Medizindatenbanken
Leitlinien

Ärzte (ohne Login)

Online-Fortbildung
Qualitätsmanagement
DRG   ICD-10,  OPS 
Medizinprodukte/Firmen__

Recherche

Medline-Abstracts
Neue Medikamente
Literaturservice

Weiteres

Pharmaseiten-- 
Medizinstudium
Jobs   Ausland

 

Handekzem - Diagnostik und Therapie, NEJM-Übersicht 11/2012

Eine hervorragende Übersicht zu der Diagnostik und Therapie von Handekzemen ist in der Ausgabe 08.11.2012 der renommierten Fachzeitschrift NEJM erschienen (1). Die wichtigen Punkte der Übersicht geben wir in stark verkürzter Form wieder.

"Key Clinical Points"

  • Dringlichkeit: Schnelle Intervention bei Patienten mit Handekzem erforderlich, da es eine Tendenz zur Chronifizierung hat.  

  • Ursache: In den meisten Fällen entspricht Handekzem eine Kombination von direkter Kontaktdermatitis (wie Latexallergie) und endogenen Faktoren (wie Atopie –allergische Veranlagung-). Kontaktallergie sollte ausgeschlossen werden.  

  • Therapie: Vermeidung von Reizstoffen (und Allergene, wenn relevant), häufige Anwendung fettreiche (Salben), und der Einsatz von topischen Glukokortikoiden sind Erstlinientherapie, obwohl die Daten aus randomisierten Studien über die Vorteile dieser und anderer Behandlungsmöglichkeiten eher begrenzt sind.  

  • Schwere Verläufe: Bei Patienten mit Symptomen, die nicht auf den oben geschilderten initialen Therapien ansprechen sind Phototherapie oder auch orale Retinoide (insbesondere bei Patienten mit hyperkeratotischem Ekzem) weitere Optionen. 

  • Weitere Optionen bei schweren Verläufen: Mündliche Immunsuppressiva (in der Regel Cyclosporin) sind Mittel der letzten Wahl, wenn nichts anderes wirkt. Orale Glukokortikoide sollten nur für kurze Zeit verwendet werden, um eine schnelle Krankheits-Kontrolle zu erreichen.

Differentialdiagnose (DD) des Handekzems

Häufige DD:

  • Psoriasis (oft Demarkierungen, Blasen fehlen)

  • Pilzerkrankungen (oft einseitig

Nicht-Häufige DD:

  • Lichen Planus

  • Skabies

  • Granuloma annulare

  • Herpes Simplex

  • Selbstverletzungen

  • Erythema multiforme, pityriasis rubra pilaris, und Dermatomyositis 

Algorithmus zur anfänglichen Therapie vom Handekzem:

Anamnese erheben: Beruf? Exposition zu Allergenen, Reizstoffen?

↓↓↓

Ausschluss von Infektionen

↓↓↓

Beginn mit Hautschutz-Maßnahmen: Vermeiden von Allergenen und oder Reizstoffen, Verwenden von fettreichen Salben, ggf. Verwendung von Handschuhen.

↓↓↓

Therapie mit potenten topischen Glukokortikoiden > Wiedervorstellung in 4 Wochen

↓↓↓

Besserung?

JA: Im Verlauf Abdosierung der topischen Glukokortikoide

NEIN: Überprüfung der Therapietreue (Compliance) > Wiedervorstellung in 4 Wochen

↓↓↓

Besserung?

JA: Abdosierung der topischen Glukokortikoide

NEIN: Überweisung an ein sekundäres Behandlungszentrum (Damit ist wahrscheinlich z.B. ambulante oder stationäre Therapie in einer Hautklinik gemeint)

  1. Quelle: Pieter-Jan Coenraads: Hand Eczema. N Engl J Med 2012; 367:1829-1837
Schlüsselwörter: Handekzem, ausschlag, allergie, ekzem, hand, handschuhe, latexallergie, herpes, klinik, dermatologie, blase, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 

Patienten

Übersicht
Krankheiten
Fachkliniken
Medikamente-Preisvergleich

Home Kontakt Impressum  Newsletter Nutzungshinweise

Copyright © 2000 [Medknowledge.de]. Alle Rechte vorbehalten.

Stand: 25. Mai 2013