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Adipositaschirurgie: Magenbypass und Diabetes-Rezidivrisiko, 30.11.2012

Magenbypass hat tiefgreifende Auswirkungen auf die Blutzuckerkontrolle bei Patienten mit Typ-2-Diabetes mellitus. Eine aktuelle Studie (1) in der Fachzeitschrift "Obesity Surgery" untersuchte die langfristigen Wirkungen und klinische Prädiktoren für Diabetes Remission (Besserung) und Rezidiv (Rückfall) bei Patienten, die sich einer Magen-Bypass-OP unterzogen hatten.

In der retrospektiven Kohortenstudie wurde die Daten von 4434 Erwachsenen mit schlecht eingestellter Typ-2-Diabetes, die sich zwischen 1995 bis 2008 in den USA einer Magen-Bypass-Operation unterzogen hatten, analysiert. Remission und Rezidiv wurden durch erneuten Gebrauch von Diabetes-Medikamenten und Labor-Ergebnisse der glykämischen Kontrolle (vor allem HbA1C) definiert.

Insgesamt 68,2% der Patienten erfuhren einen ersten kompletten Diabetes-Remission innerhalb von 5 Jahren postpoperativ; Gleichzeitig entwickelten 35,1% Diabetes innerhalb dieser Zeit. Die mediane Dauer der Remission betrug 8,3 Jahre, etwa die Hälfte der Patienten hatten noch in diesem Zeitraum anhaltende Remission. Signifikante Prädiktoren für einen Diabetes-Rezidiv waren schlechte präoperative Blutzucker-Kontrolle, Insulin-Einsatz und längere Diabetesdauer.

Fazit: Also bei etwa einem Drittel der Patienten hatten nach einer Maganbypass innerhalb von 5 Jahren erneut einen Diabetes-Typ-II, hatten also einen Rezidiv. Im Gegenzud dazu zeigten etwa die Hälfte der Patienten während der Beobachtungszeit von 8 Jahren eine anhaltende Remission, entwickelten also keinen Diabetes-Typ-II.

Das ist zwar ein beachtlichtes Ergebnis, es zeigt jedoch, dass auch Adipositaschirurgie ihre Grenzen hat. Die in der Studie herausgefundenen Prädiktoren für ein Diabetes-Rezidiv (Höhe des initialen HbA1C-Wertes, Insulin-Therapie, und lange Diabetes-Anamnese) könnten helfen, die Risikopatienten für Diabetes-Rezidiv zu identifizieren.

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Stand: 25. Mai 2013