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Ambulante Therapie der Lungenembolie bei bestimmten Patienten? 08.12.2012

Ambulante Therapie der Lungenembolie bei bestimmten "Low-Risk"-Patienten relativ sicher: Eine aktuelle Studien-Übersicht (1) zeigt, dass keiner der 741 Patienten innerhalb von 90 Tagen nach dem Lungenembolie-Ereignis gestorben ist.

Auch in Deutschland werden Patienten mit Lungenembolie stationär im Krankhaus überwacht. Früher wurden auch Patienten mit tiefer Beinvenenthrombose im Krankenhaus stationär aufgenommen. Inzwischen ist es übliche Praxis, dass Patienten mit unkomplizierter Thrombose ambulant behandelt werden. Eine aktuelle Studien-Übersicht ging der Frage, ob alle Lungenembolie-Patienten tatsächlich hospitalisiert werden müssen.

In der Studien-Übersicht wurden prospektive Studien bei Erwachsenen mit akuter, symptomatischer, objektiv bestätigter Lungenembolie untersucht, die nach Hause ohne Krankenhausaufenthalt entlassen wurden. Bestimmte Outcome-Parameter wurden gemessen: rezidivierende Thromboembolien, große Blutungen und Mortalität. Von den analysierten 2286 Studien traf nur 7 Studien die erforderlichen Qualitäts-Kriterien der Studie. Anschließend wurde das 90-Tages-Outcome in diesen 7 Studien berechnet: Von 741 Patienten erlitten 13 wiederkehrende Lungenembolien, und 3 schwere Blutungen. Es gab keine Todesfälle. Alle Patienten, die rezidivierende Lungenembolien hatten, befanden sich in einer Krebsbehandlung.

Fazit: Die Daten über die ausschließliche ambulante Behandlung von akuten symptomatischen Lungenembolien sind begrenzt, aber die vorhandene Evidenz unterstützt die Machbarkeit und Sicherheit dieses Ansatzes in sorgfältig ausgewählten Low-Risk-Patienten: erste Lungenembolie-Diagnose, niedriges Rezidiv-Risiko, stabile kardiopulmonale Verhältnisse.
Medknowledge-Anmerkung: Rezidivrisiko ist vor allem bei Patienten mit provozierten Thromboembolien (wie z.B. Zustand nach Operation, Verletzungen) niedriger als bei Patienten mit unprovozierten Thromboembolien (wie aktives Krebsleiden, Thrombophilie).

  1. Vinson DR et al. Can selected patients with newly diagnosed pulmonary embolism be safely treated without hospitalization? A systematic review. Ann Emerg Med 2012 Nov; 60:651.

Schlüsselwörter:Ambulante Therapie der Lungenembolie, risiko-Patienten, ambulant, Rezidivrisiko, venöse Thromboembolie, D-Dimer, dauer, lyse, antikoagulation, Blutung, Gerinnungsfaktor VIIa, Blutungen, Kompressions-Ultraschalluntersuchung, Venen-Thrombosen, Patienten mit akuter Lungen-Embolie, idiopathisch, therapiedauer, Thrombose, VTE, tiefe Venenthrombose, Phlebothrombose, embolie, schock, thrombose, ohne krankenhaus-aufenthalt, ambulant, arztpraxis, antikoagulation, Leitlinien, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 

 

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Stand: 25. Mai 2013