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Depression und Psychotherapie: Begleitende Kognitive Therapie zu Pharmakotherapie bei schwerer therapieresistenter Depression, 13.12.2012

Kognitive Therapie verstärkt die Wirkung der Antidepressiva: Die relative Ansprechrate hat sich unter der Kombinationstherapie in einer aktuellen Studie aus England verdoppelt.
Eine aktuelle Studie in Lancet (1) hat die Fragestellung untersucht, ob kognitive Therapie zusätzlich zur medikamentösen Therapie die depressive Symptomatik bei Patienten mit therapieresistenter Depression verbessern kann.
Dabei wurden insgesamt 469 Patienten im Alter von 18-75 Jahren mit therapieresistenten Depressionen aus 73 englischen Hausarztpraxen in die Studie aufgenommen. Therapieresistente Depression wurde folgendermaßen definiert: Antidepressiva für ? 6 Wochen, Beck Depression Inventory [BDI] Score ? 14 und ICD-10 Kriterien für Depression. Patienten wurden dann für 1 Jahr entweder für Standard-Pharmakotherapie, oder Pharmakotherapie plus kognitive Therapie randomisiert. Insgesamt nahmen die Patienten an mindestens 12 individuellen Therapiesitzungen teil.
Die Ergebnisse ergaben, dass 95 Teilnehmer (46%) in der Kombinationstherapie-Gruppe die Kriterien für das Ansprechen nach 6 Monaten erfüllten. Im Vergleich dazu hatten 46 (22%) Patienten in der Standardtherapie-Gruppe auf die alleinige Antidepressiva-Therapie angesprochen (Odds Ratio 3,26).
Fazit: Die Ergebnisse zeigten, dass die Kombinationstherapie aus Pharmako- und Psychotherapie (kognitive Therapie) bei Patienten mit therapieresistenter Depression wirksamer als alleinige Pharmakotherapie ist. Kognitive Therapie hat sozusagen die Wirkung der Antidepressiva verstärkt (Augmentation).
  1. Dr Nicola Wiles et al: Cognitive behavioural therapy as an adjunct to pharmacotherapy for primary care based patients with treatment resistant depression: results of the CoBalT randomised controlled trial. The Lancet, Early Online Publication, 7 December 2012
Schlüsselwörter:Begleitende Kognitive Therapie, add-on-therapie, antidepressiva, Pharmakotherapie, suizid, selbstmord, schwere therapieresistente Depression, cbt,
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Stand: 25. Mai 2013