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Reise-assoziierte sexuell übertragbare Infektionen, USA 10.12.2012

Risikofaktoren für Reise-assoziierte sexuell übertragbare Krankheiten laut GeoSentinel-Analyse der CDC aus den USA: Männliches Geschlecht; Reisende die Freunde und Verwandte besuchen; fehlende ärztliche Gesundheitsberatung vor der Reise.
Es wird angenommen, dass Reisen ein Risikofaktor für die Ansteckung an einer sexuell übertragbaren Infektion (STI) ist, jedoch wurden bisher keine multizentrischen Studien durchgeführt. Forscher untersuchten jetzt das Ausmaß der Krankheiten sowie deren geographische und demographische Faktoren die mit der Übertragung von STIs assoziiert sind. Dabei analysierten reisemedizinische Daten von GeoSentinel-Kliniken die weltweit erhoben wurden.
Die Wissenschaftler sammelten Daten von erkrankten Reisenden die eine GeoSentinel-Klinik im Zeitraum zwischen 1.Juni 1996 und 30. November 2010 aufgesucht hatten und analysierten diese im Hinblick auf STIs anhand dreier klinischer Gesichtspunkte: nach der Reise, während der Reise oder bei Einwanderung.
Die abschließende Analyse umfasste 112.180 erkrankte Reisende, davon 64.335 nach der Reise, 38.287 währenddessen und 9558 Immigranten. Bei 947 (0,9%) Patienten wurden 1001 STIs diagnostiziert. Die Morbidität sexuell übertragbarer Krankheiten betrug jeweils in den drei Gruppen 6.6, 10.2, und
16,8 pro 1000 Reisenden. Das Spektrum der STIs variierte stark zwischen den einzelnen Gruppen. Die häufigsten Diagnosen stellten die nicht-gonokokkale oder unspezifische Urethritis (30,2%) und die akute HIV Infektion (27,6%) bei Patienten nach der Reise, bei Patienten während der Reise nicht-gonokokkale Urethritis (21,1%), Epdidymitis (15,2%) und Zervizitis (12,3%), sowie Syphillis (67,8%) bei Immigranten. Bei erkrankten Reisenden wurde ein starker Zusammenhang zwischen STIs und männlichem Geschlecht, dem Reisen um Freunde oder Verwandte zu besuchen, Dauer der Reise unter einem Monat und keine Gesundheitsberatung vor Reiseantritt festgestellt.
Fazit: Das Spektrum sexuell übertragbarer Infektionen variiert stark zwischen den Gruppen der Reisenden. Strategien zur Prävention sexuell übertragbarer Krankheiten sollten besonders auf Männer und Reisende die Freunde und Verwandte besuchen abzielen. Die Daten der Forscher schlagen Zielgruppen für Maßnahmen vor Reiseantritt vor und sollen bei Screeningprogrammen und Entscheidungsfindung nach der Reise unterstützen.
Quelle: US Centers for Diesease Control and Prevention, and International Society of Travel Medicine.
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Stand: 25. Mai 2013