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Kardiale Tests und Outcome bei Kleinkindern nach einem offenbar lebensbedrohlichen Ereignis (ALTE), 14.12.2012

Die Prävalenz der Herzkrankheiten war mit weniger als 1% niedrig. Frühgeburt war der einzige klinische Prädiktor für signifikante kardiale Krankheiten als Ursache. Das EKG hatte eine hohe Sensivität aber niedrige Spezifizität zur Diagnose kardialer Erkrankungen. Anders gesagt, bei auffälligem EKG-Befund sollten weitere Untersuchungen zur Spezifierung einer möglichen Herzkrankheit erfolgen.
In einer aktuellen Studie (1) versuchten die Wissenschaftler den Nutzen kardialer Tests zu bestimmen und Prädiktoren kardialer Erkrankungen bei Kindern mit einem offenbar lebensbedrohlichen Ereignis (ALTE - apparent life threatening event) zu ermitteln. 
Das Studiendesign entsprach einer retrospektiven Längsschnittstudie.Als Setting diente eine Kinderklinik mit Primär- und Tertiärversorgung die Teil der integrierten Gesundheitsversorgung ist. Patienten waren Kinder, die aufgrund eines ALTE zwischen 1999 und 2003 hospitalisiert waren.
Hauptaugenmerk lag auf kardialen Untersuchungen während des ALTE und deren Ergebnisse sowie klinische Risikofaktoren für kardiale Erkrankungen. Zielparameter während des Kurzzeit Follow-up (während der Hospitalisierung) und des Langzeit Follow-up (bis November 2009) waren signifikante anatomische Herzfehler oder Herzrhythmusstörungen.
Die Studienkriterien wurden von 485 Kindern erfüllt (mittleres Alter 1,9 Jahre, SD ±2,2 Monate, 49% Jungen). Kardiale Untersuchungen wurden bei 219 (45%) Patienten während der Hospitalisierung aufgrund eines ALTE durchgeführt, darunter waren zwei Patienten mit einer signifikanten Herzerkrankung (Kardiomyopathie, ventrikuläres Präexzitation). Während des 7,7 Jahre langen Follow-up wurden drei weitere signifikante Herzerkrankungen identifiziert (ventrikuläre Präexzitation, häufige ventrikuläre Ektopie, mittelgradige Aortenstenose). Alle kardialen Untersuchungen hatten einen niedrigen positiv prädiktiven Wert. Signifikante Herzerkrankungen waren mit Frühgeburt assoziiert (22% vs 80%, p=0.002) aber nicht mit Alter, Geschlecht, vorangegangenem ALTE oder Beatmung.
Schlussfolgerung: Diese Längsstudie einer Kohorte mit einem offenbar lebensbedrohlichen Ereignis (ALTE) zeigte signifikante Herzerkrankungen bei weniger als 1% der Patienten. Frühgeburt wurde als einziger klinischer Prädiktor ermittelt. Das EKG war sensibel zur Erkennung signifikanter Herzerkrankungen, jedoch rechtfertigen Routineuntersuchungen weitere Überprüfungen aufgrund des niedrigen positiv prädiktiven Wertes.
  1. Hoki R et al. Cardiac testing and outcomes in infants after an apparent life-threatening event. Arch Dis Child 2012 Dec; 97:1034
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Stand: 25. Mai 2013