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Klinischer Stellenwert generalisierter periodischer Entladungen bei kritisch Kranken, 13.12.2012

Eine aktuelle Fallkontroll-Studie (1) von 200 Patienten zeigte, dass generalisiert periodische Entladungen stark assoziiert mit nicht-konvulsiven Anfällen und nicht-konvulsiven Status epilepticus waren. Während nicht-konvulsive Status epilepticus unabhängig mit einem schlechten outcome assoziiert waren, waren generalisiert periodische Entladungen dies nicht.
Generalisiert periodische Entladungen sind vermehrt im kontinuierlichen EEG-Monitoring beobachtet worden, aber deren Zusammenhang mit epileptischen Anfällen und der Prognose bleibt unklar. Alle Erwachsenen mit generalisiert periodischen Entladungen von 1996 bis 2006 wurden 1:1 zu Kontrollen für Alter, Ätiologie und Bewusstseinlevel gematcht. Insgesamt wurden 200 Patienten mit generalisiert periodischen Entladungen mit 200 Kontrollen gemacht.
Das mittlere Alter war 66 Jahre (Bereich 18-96); 56% waren komatös. Die vorhandenen Krankheiten schlossen akute Hirntraumata (44%), akute systemische Erkrankungen (38%), kardialen Arrest (15%) und Epilepsie (3%) ein. Insgesamt hatten 46% der Patienten mit generalisiert periodischen Entladungen einen Anfall während des Krankenhausaufenthaltes (fast die Hälfte waren fokal) vs 34% der Kontrollen (p=0,014). Konvulsive Anfälle wurden in einem Drittel von beiden Gruppen beobachtet. 27% der Patienten mit generalisiert periodischen Entladungen hatten nicht-konvulsive Anfälle vs 8% der Kontrollen (p<0,001); 22% der Patienten mit generalisiert periodischen Entladungen hatten einen nicht-konvulsiven Status epilepticus vs 7% der Kontrollen (p<0,001). In beiden Gruppen starb annähernd die Hälfte oder war in einem vegetativen Status, ein Drittel wies eine schwere Behinderung auf und ein Fünftel hatte eine moderate bis keine Behinderung. Außer bei Patienten mit kardialem Arrest, waren generalisiert periodische Entladungen mit einer erhöhten Mortalität bei univariaten Analysen assoziiert (36,8% vs 26,9%; p=0,049). Multivariate Prädiktoren für ein schlechtes outcome waren der kardiale Arrest, Koma, ein nicht-konvulsiver Status epilepticus und Sepsis, aber nicht die generalisiert periodischen Entladungen.
Fazit: Generalisiert periodische Entladungen waren stark assoziiert mit nicht-konvulsiven Anfällen und nicht-konvulsiven Status epilepticus. Während nicht-konvulsive Status epilepticus unabhängig mit einem schlechten outcome assoziiert waren, waren generalisiert periodische Entladungen nach Anpassung für Alter, Ätiologie und Bewusstseinslevel dies nicht.
  1. Foreman B et al. Generalized periodic discharges in the critically ill: A case-control study of 200 patients. Neurology 2012 Nov 6; 79:1951.
Schlüsselwörter:eeg, anfälle, intensivstation, notfall-medizin, krampfbereitschaft, cEEG, Generalisierte periodischer Entladungen bei sehr kranken Patienten, anfall, epilepsie,
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Stand: 25. Mai 2013