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HER2-positiver Brustkrebs: Systemische Chemotherapie für Hirnmetastasen, 12.12.2012

Eine aktuelle Studie (1; LANDSCAPE-Studie) zeigte, dass Lapatinib plus Capecitabine als Erstlinientherapie bei Patienten mit vorher unbehandelten Hirnmetastasen eines metastasierten HER2-positiven Brustkrebs wirksam waren. 65% der Patienten hatten auf die Therapie zumindest teilweise angesprochen, wiederum hatten 45% Nebenwirkungen 3-4 Grades.
Eine Einzelgruppen Phase 2 Studie Hirnmetastasen treten bei 30-50% der Patienten mit metastasiertem HER2-positiven Brustkrebs auf. Im Falle von diffusen Hirnmetastasen basiert die Behandlung auf der Ganzhirnbestrahlung. Wenige systemische Optionen sind verfügbar. In dieser Studie sollte die Kombination von Lapatinib plus Capecitabine für die Behandlung von vorher unbehandelten Hirnmetastasen von HER2 positivem Brustkrebs untersucht werden.
In dieser Single-Arm Phase 2, open-label, multizentrischen Studie hatten geeignete Patienten einen HER2-postiven, metastasierten Brustkrebs mit Hirnmetastasen, die vorher nicht mit einer Ganzhirnbestrahlung, Capecitabine oder Lapatinib behandelt worden sind. Die Behandlung wurde in 21-Tages-Zyklen gegeben: die Patienten erhielten jeden Tag Lapatinib (1250mg oral) und Capecitabine (2000 mg/m(2) oral) von Tag 1 bis Tag 14. Der primäre Endpunkt war der Anteil von Patienten mit einem objektiven ZNS-Ansprechen, definiert als eine Volumenreduktion der ZNS-Läsionen von 50% oder mehr ohne den erhöhten Gebrauch von Steroiden, progressiven neurologischen Symptomen und einer progessiven extra-ZNS-Erkrankung.
Jegliches Ansprechen musste über 4 Wochen nach dem initialen Ansprechen bestehen bleiben. Die Effizienzanalysen schlossen alle Patienten ein, die die Studienmedikation erhalten haben und die berechenbar für Effizienzkriterien waren. Diese Studie ist registriert unter ClinicalTrials.gov, Nummer NCT00967031. Zwischen dem 15. April 2009 und dem 2. August 2010 wurden 45 Patienten eingeschlossen.
44 (98%) von denen waren brauchbar für die Effizienz, mit einer mittleren Nachbeobachtungszeit von 21,2 Monaten (Bereich 2,2-27,6). 29 Patienten hatten ein objektives ZNS-Ansprechen (65,9%, 95% Konfidenzintervall [KI] 50,1-79,5); alle zeigten ein teilweises Ansprechen. Von allen 45 behandelten Patienten hatten 22 (49%) Grad 3 oder Grad 4 behandlungs-assoziierte unerwünschte Ereignisse, von denen am häufigsten die Diarrhoe bei neun (20%) Patienten und das Hand-Fuß-Syndrom bei neun (20%) Patienten auftraten. 14 (31%) Patienten hatten mindestens ein schweres unerwünschtes Ereignis; die Behandlung wurde bei vier Patienten auf Grund von Toxizität abgebrochen. Es kam zu keinem toxischen Todesfall.
Fazit: Die Kombination von Lapatinib und Capecitabine ist wirksam als eine first-line-Behandlung von Hirnmetastasen durch einen HER2-positiven Brustkrebs. Eine Phase 3 Studie ist berechtigt.
Anmerkung: Die Studie wurde finanziell unterstützt von GlaxoSmithKline-France und UNICANCER.
  1. Bachelot T et al. Lapatinib plus capecitabine in patients with previously untreated brain metastases from HER2-positive metastatic breast cancer (LANDSCAPE): A single-group phase 2 study. Lancet Oncol. 2012 Nov 1. pii: S1470-2045(12)70432-1. doi: 10.1016/S1470-2045(12)70432-1.  
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Stand: 25. Mai 2013