Medknowledge

Suchkatalog 

Home

Suche

Datenbanken

Newsletter

Bücher

Kontakt

Englisch

 

Ärzte (mit Login)

Forum für Fachkreise
Fachgebiete
Evidenzbas. Medizin
Medizindatenbanken
Leitlinien

Ärzte (ohne Login)

Online-Fortbildung
Qualitätsmanagement
DRG   ICD-10,  OPS 
Medizinprodukte/Firmen__

Recherche

Medline-Abstracts
Neue Medikamente
Literaturservice

Weiteres

Pharmaseiten-- 
Medizinstudium
Jobs   Ausland

 

Schlaganfall: Vereinfachte Prognose-Abschätzung mittels Alter und NIH-Schlaganfall-Score, 27.12.2012

Eine Kombination aus NIH-Schlaganfall-Score und Alter (SPAN-100-Index) kann relativ zuverlässig die Prognose bei Schlaganfall-Patienten abschätzen: SPAN-100 positive Patienten hatten negative Aussichten (Alter plus das Punktergebnis bei NIH-Schlaganfall-Score).
Das Alter und die Schlaganfallschwere sind wichtige Determinanten des Schlaganfalloutcomes, aber die systematische Eingliederung dieser prognostischen Marker in die Praxisroutine bei einem akuten ischämischen Schlaganfall kann schwierig sein. Es sollte der Effekt eines Index von Alter kombiniert mit der Schlaganfallschwere auf das Ansprechen auf den IV Gewebe-Plasminogen Aktivator (tPA) unter Patienten in den National Institute of Neurological Disorders und Stroke (NINDS) tPA-Schlaganfallstudien untersucht werden.
Es wurde eine Schlaganfallprognostik erstellt, die Alter und den NIH Stroke Scale (SPAN) Index einbezieht. Dabei wurde das Alter in Jahren plus der NIH Stroke Skalenwert (NIHSS) ? 100 kombiniert. Es wurde der SPAN-100 Index auf Patienten in NINDS tPA Schlaganfallstudien (Teile I und II) angewandt, um seine Fähigkeit das klinische Ansprechen und das Risiko für intrazerebrale Hämorrhagien (ICH) nach Thrombolyse vorauszusagen. Die Hauptmesspunkte schlossen ICH (jeglicher Art) und ein kombiniert vorteilhaftes Ergebnis (definiert als ein modifizierter Rankin Skalawert von 0 oder 1, NIHSS ?1, Barthel Index ?95 und ein Glasgow Outcome Skalenwert von 1) nach drei Monaten. Bivariate und multivariable logistische Regressionsanalysen wurden benutzt, um die Assoziation zwischen SPAN-100 und den Ergebnissen von Interesse zu bestimmen.
Unter den 624 Patienten in den NINDS Studien waren 62 (9,9%) Teilnehmer SPAN-100 positiv. Unter diesen, die tPA erhielten, waren die ICH-Raten höher für SPAN-100-positiven Patienten (42% vs 12% bei SPAN-100-negativen Patienten; p<0,001); gleichermaßen waren die ICH Raten bei SPAN-100 positiven Patienten, die keine tPA erhielten, höher (19% vs 5%, p=0,005). SPAN-100 war assoziiert mit schlechteren Ergebnissen. Der Vorteil von tPA, definiert als vorteilhaft kombiniertes Ergebnis nach drei Monaten war anwesend bei SPAN-100 negativen Patienten (5,6% tPA vs 3,9%; p=0,76). Ähnliche Trends wurden für die sekundären Ergebnisse gefunden (zum Beispiel symptomatische ICH, katastrophales outcome, Entlassung nach Hause).
Fazit: Der SPAN 100 Index kann eine einfache Methode für die Abschätzung des klinischen Ansprechens und des Risikos für hämorrhagische Komplikationen nach tPA Einsatz bei einem akuten ischämischen Schlaganfall sein. Diese Ergebnisse benötigen weitere Bestätigung mit größeren gegenwärtigen Datensets. 
  1. Saposnik G et al. Stroke Prognostication using Age and NIH stroke scale: SPAN-100. Neurology 2012 Nov 21
  2. Siehe auch: NIH Stroke Scale/Score (NIHSS)
Schlüsselwörter:Schlaganfall, hirninfarkt, Prognose-Abschätzung, Alter, NIH-Schlaganfall-Score, NIH Stroke Scale/Score, NIHSS, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 

 

 

Patienten

Übersicht
Krankheiten
Fachkliniken
Medikamente-Preisvergleich

Home Kontakt Impressum  Newsletter Nutzungshinweise

Copyright © 2000 [Medknowledge.de]. Alle Rechte vorbehalten.

Stand: 25. Mai 2013