Medknowledge

Suchkatalog 

Home

Suche

Datenbanken

Newsletter

Bücher

Kontakt

Englisch

 

Ärzte (mit Login)

Forum für Fachkreise
Fachgebiete
Evidenzbas. Medizin
Medizindatenbanken
Leitlinien

Ärzte (ohne Login)

Online-Fortbildung
Qualitätsmanagement
DRG   ICD-10,  OPS 
Medizinprodukte/Firmen__

Recherche

Medline-Abstracts
Neue Medikamente
Literaturservice

Weiteres

Pharmaseiten-- 
Medizinstudium
Jobs   Ausland

 

Kalzium-Einnahme und das Risiko eines primären Hyperparathyreodismus, 02.01.2013

Aktuelle Studie (1): Die erhöhte Aufnahme von Kalzium (diätetisch oder auch als Supplementation) ist bei Frauen mit einem reduzierten Risiko für das Auftreten eines primären Hyperparathyreodismus assoziiert. Möglicherweise führt eine geringe Kalzium-Aufnahme zu einem Anreiz für vermehrte Bildung von Parathormon-Zellen und Nebenschilddrüsen-Adenomen mit der Folge eines primären Hyperparathyreodismus.
Mit dem Ziel, den Zusammenhang zwischen der Kalziumaufnahme und einem erhöhten Risiko für die Entwicklung eines primären Hyperparathyreodismus bei Frauen zu untersuchen, führten die Autoren eine prospektive Kohortenstudie im Rahmen der Nureses’ Health Study I durch. Diese Studie hat seit 1986 unter anderem 58.354 Frauen ohne einen vorher bekannten primären Hyperparathyreodismus aus den 11 bevölkerungsreichsten Bundesstaaten der U.S.A. rekrutiert. Die Kalzium Aufnahme dieser Teilnehmerinnen wurde in 4 Jahresintervallen semiquantitativ in Form von Fragebögen zum Ess- und Konsumverhalten festgestellt. Beobachtungsparameter war das Auftreten eines primären Hyperparathyreodismus, welcher durch die vorliegenden medizinischen Unterlagen der Teilnehmerinnen bestätigt werden musste.
Im Ergebnis wurden während des 22 jährigen Follow-ups 277 Inzidenzfälle eines primären Hyperparathyreodismus festgestellt. Statistisch wurden die Frauen für die Analyse zunächst in 5 in etwa gleich große Gruppe bemessen an der Kalziumaufnahme eingeteilt. Zunächst wurden die Daten statistisch auf verschiedene Einflussfaktoren wie Alter, Body Mass Index, Ethnienangehörigkeit und weiteren bereinigt, um anschließend das das relative Risiko für das Neuauftreten eines primären Hyperparathyreodismus festzustellen. Dieses lag im Vergleich der beiden Gruppen mit der niedrigsten und höchsten auf Nahrung basierten Aufnahme von Kalzium bei 0.56 (95%iges Konfidenzintervall 0.37 bis 0.86, p-Wert=0.009). Das multivariable relative Risiko für das Auftragen eines primären Hyperparathyreodismus lag für Frauen mit einer Tagesaufnahme von 500mg oder mehr im Vergleich zu Frauen, welche auf Kalziumsergänzungsmittel verzichteten, bei 0.41 (95%iges KI, 0.29 bis 0.60, P-Wert <0.001). Für Patienten, welche sich regelmäßig einer allgemeinen körperlichen Untersuchung unterzogen, konnte keine signifikanten Unterschiede hinsichtlich des Auftretens eines primären Hyperparathyreodismus feststellt werden.
Fazit: Die erhöhte Aufnahme von Kalzium ist bei Frauen unabhängig mit einem reduzierten Risiko für das Auftreten eines primären Hyperparathyreodismus assoziiert.
  1. Paik JM et al. Calcium intake and risk of primary hyperparathyroidism in women: Prospective cohort study. BMJ 2012 Oct 18; 345:e6390
Schlüsselwörter:Kalzium-Einnahme, nebenschilddrüse, parathormon, calcium, osteoporose, Risiko für primäres Hyperparathyreodismus, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 

 

 

Patienten

Übersicht
Krankheiten
Fachkliniken
Medikamente-Preisvergleich

Home Kontakt Impressum  Newsletter Nutzungshinweise

Copyright © 2000 [Medknowledge.de]. Alle Rechte vorbehalten.

Stand: 25. Mai 2013