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HPV-Impfung von 11-bis 12-Jährigen Mädchen und Änderungen der sexuellen Aktivität, 07.01.2013

Die HPV-Impfung (Gardasil und Co.) im empfohlenen Alter führte nicht zu Änderungen der sexuellen Aktivität. 11- bis 12-Jährige Mädchen, die die Impfung erhalten hatten, hatten im Verlauf nicht häufiger sexuell übertragbare Krankheiten, und waren nicht häufiger schwanger als die Nicht-geimpfte Mädchen.
Befürchtet wurde, dass die Impfung gegen humanes Papillomavirus (HPV) die sexuelle Aktivität beeinflussen könnte. Bisherige Untersuchungen dazu könnten durch Verzerrungen in der Selbstauskunft beeinflusst sein. In keiner der bisherigen Studien wurden klinische Parameter sexueller Aktivität nach HPV-Impfung untersucht. Die vorliegende Analyse betrachtete klinische Outcome-Parameter von Sexualkontakt nach Impfung im Jugendlichenalter.
Hierzu wurde eine retrospektive Kohortenstudie mit Auswertung elektronischer Langzeitdaten einer großen Krankenkasse durchgeführt. Der Versicherung angehörige Mädchen, die zwischen Juli 2006 und Dezember 2007 im Alter von 11 bis 12 Jahren waren, wurden anhand von erhaltenen Impfungen in der Jugend (HPV; Tetanus-Toxoid, reduzierter Diphtherie-Toxoid-Gehalt und Pertussis, azellulär, adsorbiert; quadrivalenter Konjugatimpfstoff gegen Meningokokken) in Gruppen eingeteilt. Die untersuchten Outcome-Parameter (Schwangerschaft; Test auf oder Diagnose von sexuell übertragbarer Erkrankung; Beratung zu Verhütungsmitteln) wurden bis 31. Dezember 2010 bestimmt, so dass 3 Jahre Follow-up zur Verfügung standen. Die Inzidenzraten der Impfgruppen wurden mithilfe multivariater Poisson-Regressionsanalyse bestimmt und auf die Inanspruchnahme medizinischer Betreuung und demographische Charakteristika abgeglichen.
In die Studienkohorte wurden 1398 Mädchen eingeschlossen (493 mit HPV-Impfung, 905 ohne HPV-Impfung). Das Risiko mehrfachen Outcomes (jegliche Schwangerschaft; Test auf oder Diagnose von sexuell übertragbarer Erkrankung; Beratung zu Verhütungsmitteln) war bei Mädchen mit HPV-Impfung gegenüber ungeimpften Mädchen nicht signifikant erhöht (adaptierte Inzidenzraten: 1,29; 95%-Konfidenzintervall [KI]: 0,92 bis 1,80; Inzidenzraten-Differenz: 1,6/100 Personenjahre; 95%-KI: -0,03 bis 3,24). Der Unterschied in der Inzidenzrate für Clamydieninfektion (0,06/100 Personenjahre [95%-KI: -0,30 bis 0,18]) und Schwangerschaften (0,07/100 Personenjahre [95%-KI: -0,20 bis 0,35]) deutet auf einen geringgradig klinisch-relevanten absoluten Risikounterschied hin.
Fazit: Die HPV-Impfung im empfohlenen Alter förderte nicht die untersuchten Outcome-Parameter sexueller Aktivität.
  1. Bednarczyk RA et al. Sexual activity–related outcomes after human papillomavirus vaccination of 11- to 12-year-olds. Pediatrics 2012 Nov; 130:798
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Stand: 25. Mai 2013