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ASS absetzen nach Hospitalisierung wegen Magenulkus-Blutung? 26.01.2013

Patienten mit kardiovaskulären Krankheiten (wie schwere KHK) weisen nach Absetzen von ASS ein deutlich erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Komplikationen wie Herzinfarkt auf.

Bekanntlich steigert ASS das Blutungsrisiko. Wenig ist bekannt, ob ASS bei Patienten mit kardiovaskulären Risikofaktoren (wie KHK) , die eine Magenulkus-Blutung erlitten hatten, abgesetzt werden sollte.

Eine aktuelle Studie (1) aus Schweden untersuchte genau diese Fragestellung bei 118 Patienten, die unter Low-Dose-ASS (75-160mg/d) wegen Ulkusblutung stationär behandelt werden mussten. Die Beobachtungszeit betrug etwa 2 Jahre.

Die Ergebnisse zeigten, dass das Absetzen von ASS bei Patienten mit kardiovaskulären Krankheiten das Risiko für Mortalität und kardiovaskuläre Komplikationen aufgrund der thrombotischen Ereignisse um das Siebenfache steigert.

Medknowledge-Anmerkung: Die Studie gibt trotz eindeutiger Ergebnisse keine generelle Empfehlung zur Weiterführung der ASS-Therapie bei Patienten mit kardiovaskulären Krankheiten, die eine Ulkusblutung erlitten haben, ab. Das hieße, die Ärzte müssten bei ihren Patienten individuell Nutzen/Schaden der ASS-Therapie abwägen.
Dabei könnten Scores (2,3) zur Blutungs- und Thrombose-Risikoabschätzung durchaus nützlich sein können. Bei Patienten mit schwerer KHK könnte eine Weiterführung der ASS-Therapie unter Magenschutz mit Protonenpumpenhemmer eine mögliche Option sein.

  1. Derogar M et al. Discontinuation of low-dose aspirin therapy after peptic ulcer bleeding increases risk of death and acute cardiovascular events. Clin Gastroenterol Hepatol 2013 Jan; 11:38.

  2. CHADS2- vs. CHA2DS2-VASc-Score: Schlaganfall-Risikoabschätzung und Antithrombotische Therapie bei Vorhofflimmern, 2011-2012

  3. Risiko-Score für "Marcumar"-assoziierte Blutungen bei Patienten mit Vorhofflimmern, 2011

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Stand: 25. Mai 2013