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Schilddrüsen-Aktivität und das Risiko für Vorhofflimmern, 26.01.2013

Das Vorhofflimmern-Risiko korreliert eng mit der Schilddrüsen-Aktivität, selbst Patienten mit subklinischer Hyperthyreose weisen ein hohes Risiko für Vorhofflimmern auf.
Ziel der Studie war es, das Risiko eines Vorhofflimmerns in Relation zum gesamten Spektrum der Schilddrüsenfunktion bei einer großen Patientenkohorte zu untersuchen. Es handelt sich um eine populationsbasierte Kohortenstudie mit Patienten der Allgemeinärztlichen Versorgung, die durch Verlinkung von bundesweiten Registern in ihrem individuellen Level identifiziert wurden.
Das Setting umfasste Patienten der Primärversorgung in Kopenhagen. Verwendet wurden Registrierungsdaten von 586460 Erwachsenen, die ihre Schilddrüsenfunktion zwischen 2000 und 2010 zum ersten Mal durch ihren Hausarzt hatten untersuchen lassen und die vorher weder eine dokumentierte Schilddrüsenerkrankung noch ein bekanntes Vorhofflimmern hatten.
Hauptmerkmal der Studie waren Poisson-Regressions-Modelle, die verwendet wurden um das Risiko eines Vorhofflimmerns durch die Funktion der Schilddrüse abzuschätzen. Von den 586460 Individuen in der Studienpopulation (mittleres (SD) Alter 50.2 (16.9) Jahre, 39% Männer), waren 562461 (96.0%) euthyreot, 1670 (0.3%) hatten eine offenkundige Hypothyreose, 12087 (2.0%) hatten eine subklinische Hypothyreose, 3966 (0.7%) hatten eine offenkundige Hyperthyreose, und 6276 (1.0%) hatten eine subklinische Hyperthyreose.
Verglichen mit den euthyreoten Individuen stieg das Risiko eines Vorhofflimmerns mit absteigenden Spiegeln des Thyreoidea-stimulierenden Hormons (TSH) von hochnormalem Euthyreoidismus (Ratio der Inzidenzrate 1.12 (95% KI 1.03 bis 1.21)) auf subklinischen Hyperthyroidismus mit reduziertem TSH (1.16 (0.99 bis 1.36)) und subklinischen Hyperthyroidismus mit supprimiertem TSH (1.41 (1.25 bis 1.59)). Sowohl offenkundiger als auch subklinischer Hypothyreoidismus waren assoziiert mit einem niedrigeren Risiko eines Vorhofflimmerns.
Fazit: Das Risiko eines Vorhofflimmerns war eng assoziiert mit der Schilddrüsenaktivität, mit einem niedrigen Risiko bei offenkundiger Hypothyreose, einem hohen Risiko bei Hyperthyreose und einer TSH-Spiegel-abhängigen Assoziation mit dem Risiko eines Vorhofflimmerns auch über das Spektrum einer subklinischen Schilddrüsenerkrankung hinaus.
  1. Selmer C et al. The spectrum of thyroid disease and risk of new onset atrial fibrillation: A large population cohort study. BMJ 2012 Nov 27; 345:e7895
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Stand: 25. Mai 2013