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Klinische Komplikationen während der Transporte der Herzinfarkt (STEMI)-Patienten, 26.01.2013

Eine aktuelle Studie (1) aus Kanada untersuchte die Komplikationsrate während der Krankentransporte der Herzinfarkt (STEMI)-Patienten auf dem Weg in die Kliniken mit PCI-Möglichkeit. Die Patienten wurden von Rettungskräften ohne Notarzt begleitet, die neben Reanimations-Maßnahmen auch Intubation, Defibrillation, Medikamentengabe und EKG-Interpretation durchführen konnten.
Die Ergebnisse zeigten, dass bei 26.9% der Patienten mindestens eine Komplikation während des Notfall-Transportes ereignete. Die häufigsten Ereignisse waren Blutdruckabfall, Sinusbradykardie und Herzstillstand. Morphin- und Atropin-Verabreichung waren die häufigsten Therapie-Maßnahmen. Etwa 2% der Patienten erhielten Kardiopulmonale Reanimation oder Defibrillation. Intubation war bei keinem Patient notwendig. Anfängliche stabile vitale Parameter hatten keinen Voraussage-Wert über die Komplikationen während des Transports.
Fazit: Die Autoren schlussfolgern, dass klinisch wichtige, ja lebensbedrohliche klinische Komplikationen während des Transports der Herzinfarkt-Patienten in Krankenhäuser mit PCI-Ausstattung relativ häufig sind.
Medknowledge-Anmerkung: Die Ergebnisse betonen nochmal, dass Herzinfarkt-Patienten vom qualifiziertem Rettungspersonal, die auch jederzeit in der Lage sind, lebenserhaltende Maßnahmen einzuleiten, während des Transports begleitet werden müssen. Es ist auch zu überlegen, eine Lyse-Therapie während des Transports durchzuführen, vor allem dann, wenn das PCI-Zentrum noch weiter entfernt ist, was in Deutschland vor allem in ländlichen Regionen vorkommt.
  1. Ryan D et al. Clinical events and treatment in prehospital patients with ST-segment elevation myocardial infarction. Prehosp Emerg Care 2013 Jan 2
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Stand: 25. Mai 2013