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Eltern eingebundene Sonnenschutz-Programme zur Hautkrebs-Vorbeugung bei Kindern, 30.01.2013

Aktuelle Studie (1) zu Veränderungen der UV-Lichtexposition und dem UV-Lichtschutz bei Kleinkindern aus dem tropischen Teil Australiens: Sonnenschutz-Programme für Kinder, die die Eltern einbeziehen, sind effektiv.

Australien ist eines der Länder mit den höchsten Hautkrebsraten der Welt.Das Lebenszeitrisiko für Hautkrebs ist assoziiert mit der Menge an Sonnenlicht, welcher Patienten während der frühen Kindheit ausgesetzt waren.

Ziel der Studie war es zu untersuchen, ob Haukrebspräventionsprogramme zur Verbesserungen der UV-Lichtexposition und UV-Lichtschutzanwendung bei Kleinkindern im tropischen Norden Australiens geführt haben.

Hierzu wurden zwei Kohorten von Kleinkindern zwischen 12 und 35 Monaten aus dem Ort Townsville in Australien verglichen. Kohorte 1 wurde mittels der Geburtsdaten des lokalen Krankenhauses rekrutiert (Geburtsjahr 1991) und Kohorte 2 durch eine lokale Kindertagesstädte (1999-2002). Der Hautphänotyp der Kinder wurde untersucht und die Eltern füllten einen Fragebogen aus, welcher detaillierte zu demographischen Charakteristika, UV-Lichtexposition und UV-Lichtschutzanwendungen verlangte.

Im Ergebnis verbrachten 1-jähirge Kinder der Kohorte 2 durchschnittlich mehr Zeit in der Sonne als Kinder der Kohorte 2 (Median 2.2 vs. 2.8 Stunden am Tag; P-Wert: 0.002), jedoch waren Sie auch zu einem größeren Anteil mit Sonnenschutz (UV-Schutzanwendungen und Schwimmshirts). Wenngleich mehr einjährige Kinder von Kohorte 2 einen Sonnenbrand erlitten (35.5% vs. 51.2%; P-Wert <0.007), waren Kinder der Kohorte 2 beider Altersgruppen im Vergleich zu Kohorte 1 zugleich weniger UV-Licht am Rücken ausgesetzt (P< 0.001), hatten ein geringeres Risiko einen Sonnenbrand am Rücken bzw. den Schultern zu erleiden (einjährige Kinder 34.8% vs. 10.1% und zweijährige Kinder 52% vs. 10.1%; P-Wert< 0.001), und hatten weniger melanozytäre Nävi an diesen Körperstellen während des Studienzeitraums entwickelt (P-Wert< 0.001).

Letztlich sind die Ergebnisse jedoch nur limitiert aussagekräftig, da stets das Erfüllen von sozialer Erwünschtheit beim Ausfüllen der Fragebögen durch die Eltern zu einem Informationsbias geführt haben kann.

Fazit: Wenngleich die zeitliche Dauer an UV-Lichtaussetzung im frühen Kindesalter nicht während der 8-jährigen Periode der Studie abnahm, so nahm zumindest nach Angaben der Eltern der Umfang des angewendeten Sonnenschutzes zu. Die beobachtete zunehmende Beliebtheit von Schimmshirts und UV-Schutzanwendungen wie Sonnencreme zwischen den Kohorten ging mit der Entwicklung von signifikant weniger melanozytären Nävi bei den Kindern der entsprechenden Kohorte einher.

  1. Smith A et al. Changes in the pattern of sun exposure and sun protection in young children from tropical Australia. J Am Acad Dermatol 2012 Dec 22

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Stand: 25. Mai 2013