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Aortenstenose: Komplikationsrate unter dem  Kathetereingriff TAVI/TAVR, 10.02.2013

Unter TAVI/TAVR sind Herzleitungsstörungen, vaskuläre Komplikationen, Niereninsuffienz und Aorteninsuffienz die häufigsten Komplikationen.

Der chirurgische Aortenklappenersatz ist der therapeutische Goldstandard zur Therapie der klinisch bedeutsamen Aortenstenose. Die minimal-invasive Implantation einer Aortenklappe mittels Herzkatheter (TAVI oder auch TAVR: transcatheter aortic-valve replacement)  ist indiziert für Hochrisikopatienten, die sich einer Operation nicht unterziehen können. Aber auch in Deutschland werden auch viele Nicht-Hochrisikopatienten inzwischen mit TAVI/TAVR behandelt, nach dem Motto, es ist minimalinvasiv, warum sollte man den Patienten eine schwere Operation zumuten. TAVR ist trotz der minimalinvasivität mit hohen Kosten verbunden.

Mit dem Anstieg der TAVR-Eingriffe nehmen auch die Berichte über Komplikationen zu.  Viele Patienten mit Aortenstenose haben kalzifizierte Ränder, die die kunstgerechte Implantation einer Aortenklappe mittels TAVR erschweren, die Folge können Komplikationen und Undichtigkeiten bei der neu künstlichen Klappe sein, die einen erneuten Eingriff oder auch chirurgischen Aortenklappenersatz notwendig machen.

Eine aktuelle Meta-Analyse(1)  untersuchte die Ergebnisse von 46 Studien bis 2012, in denen mindestens 100 Patienten mit TAVI –Verfahren behandelt wurden. Die analysierten Studien beinhalteten insgesamt 16 063 Patienten.

Das 30-Tages- und 1-Jahres-Überleben nach TAVI betrug 91,9% und 76.9%.  Die häufigsten Komplikationen unter TAVI waren Herzleitungsstörungen mit Schrittmacher-Implantation (13%), , vaskuläre Komplikationen (10,4%)  und Niereninsuffienz (4,9%). Die Rate der Aorteninsuffienz (Grad >3) nach TAVI betrug 4,5% und der frühen Schlaganfälle etwa 3%. Der Typ der implantierten Klappen und die Implantations-Route spielten ebenfalls eine Rolle bei der Häufigkeit der Komplikationen.

Medknowledge-Anmerkung: Der minimal-invasive Aortenklappenersatz ist  mit Komplikationen assoziiert. Die Ärzte sollten sich an der ursprünglichen Indikationsstellung halten, und dieses Verfahren vorwiegend Hochrisikopatienten empfehlen, die sich einer Operation nicht unterziehen können.

Am 25.03.2013 hat FDA Zweifel an minimal-invasiver Therapie der Mitralinsuffizienz geäußert (2)

  1. Khatri PJ et al. Adverse effects associated with transcatheter aortic valve implantation: A meta-analysis of contemporary studies. Ann Intern Med 2013 Jan 1; 158:35
  2. MitaClip: FDA hat Zweifel an minimal-invasiver Therapie der Mitralinsuffizienz, 25. März 2013
Schlüsselwörter: TAVR, Herzleitungsstörungen, vaskuläre Komplikationen, blockbilder, schrittmacher-implantation, Niereninsuffienz und Aorteninsuffienz Kathetereingriff,  TAVI, Herzchirurgie Aortenstenose, komplikation, Klappenersatz, herzoperation, nebenwirkung, infektion, transfemoraler Aortenklappenersatz, TAVI, katheter-intervention, katheterisierung, kardiologie, aorteninsuffienz, aortenklappe-operation, aorta, herzchirurgie, sterblichkeit, mortalität, Ballonvalvuloplastie, herzchirurgie, Klappenversprengung, nierenversagen,herzkatheter,,

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Stand: 25. Mai 2013