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Selbst-Vulvovaginale Abstriche zur Diagnose von Chlamydien und Gonorrhoe bei Frauen, 12.02.2013

Die selbst abgenommen Abstriche waren mindestens genauso gut, wie die von Ärzten. 

Es sollten vulvovaginale Abstriche mit endocervicalen Abstrichen verglichen werden, welches von beiden die optimale diagnostische Probe für die Detektion einer Chlamydia trachomatis Infektion ist. Es wurde eine diagnostische Teststudie an einem städtischen Zentrum für Geschlechtskrankheiten durchgeführt. Es nahmen 3973 Frauen, die ? 16 Jahre alt waren und für sexuell übertragbare Krankheiten getestet wurden an der Studie teil. Als Interventionen nahmen die Teilnehmer einen vulvovaginalen Abstrich vor der Routine-Untersuchung und die Ärzte nahmen einen endocervicalen Abstrich während der Untersuchung ab.

Die Hauptmesspunkte waren die Diagnose einer Chlamydieninfektion mit Proben, die mit Hilfe des Aptima Combo 2 Assay analysiert worden sind. Positive Ergebnisse wurden mit dem Aptima CT Assay bestätigt. 

Von den 3973 Teilnehmern hatten 410 (10,3%) eine Infektion mit C trachomatis. Infizierte Frauen waren signifikant jünger (22 vs 25 Jahre, p<0,0001) und es war wahrscheinlicher, dass sie hinweisende Symptome auf eine bakterielle, sexuell übertragene Infektion (53% vs 41%, Odds Ratio 1,63 (95% Konfidenzintervall [KI] 1,30 bis 2,04), Kontakt mit einer Person mit einer sexuell übertragbaren Infektion hatten (25% vs 5%, Odds Ratio 6,18 (4,61 bis 8,30)), klinisch eine diagnostizierte Gebärmutterhalsentzündung hatten (17% vs 4 %, Odds Ratio 4,92 (3,50 bis 6,91)) und dass sie eine entzündliche Infektion im Becken hatten (9% vs 3%, Odds Ratio 2,85 (1,87 bis 4,33)). Wenn Frauen, die co-infiziert mit Gonokokken waren, mit in die Analyse einbezogen worden sind, gab es eine Assoziation mit einer gemischten ethnischen Zugehörigkeit (10% vs 7%, Odds Ratio 1,53 (1,07 bis 2,17)); aber wenn die mit Gonorrhoe ausgeschlossen wurden, waren Frauen weißer ethnischer Zugehörigkeit signifikant häufiger mit Chlamydien infiziert (85% vs 80%, Odds Ratio 1,40 (1,03 bis 1,91)). Bei der Analyse von komplett gepaarten Ergebnissen waren vulvovaginale Abstriche signifikant sensitiver als endocervicale Abstriche (97% (95% KI 95% bis 98%) vs 88% (85% bis 91%), p<0,00001); die korrespondierenden Spezifitäten waren 99,9% und 100%. Bei Frauen mit hinweisenden Symptomen auf eine bakterielle, sexuell übertragbare Infektion waren vulvovaginale Abstriche signifikant sensitiver als endocervicale Abstriche (97% (93% bis 98%) vs 88% (83% bis 92%), p=0,0008), verglichen mit den Frauen ohne Symptome (97% (94% bis 99%) vs 89% (84% bis 93%), p=0,002). 

Fazit: Vulvovaginale Abstriche sind signifikant besser als endocervicale Abstriche, um Chlamydien bei Frauen mit und ohne Symptome, die auf eine sexuell übertragbare Infektion hinweisen, zu erkennen. Bei denen mit Symptomen wären 9% der Infektionen oder eine von jeweils 11 Chlamydieninfektionen nicht entdeckt worden, wenn endocervicale Abstriche eher als vulvovaginale Abstriche genommen worden wären. 

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Stand: 25. Mai 2013