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Nicht-zöliakale Weizensensitivität und Reizdarm-Syndrom, 13.02.2013

Einige Reizdarm-Patienten ohne Zöliakie haben möglicherweise eine Weizensensivität, die sich nach weizen-freier Diät sich besserte.

Die Nicht-Zöliakiebedingte Weizen-Sensitivität (WS) wird als neue klinische Entität erachtet. Ein steigender Prozentsatz der allgemeinen Bevölkerung vermeidet die Aufnahme von Gluten. Dennoch wird die reale Existent dieser Kondition debattiert und es fehlen bislang spezifische Marker. Ziel dieser Studie war es, die Existenz von WS zu demonstrieren und die klinischen, serologischen und histologischen Marker zu definieren. Es wurden die klinischen Patientenakten aller Subjekte mit einem Reizdarmsyndrom (IBS), die durch eine doppelblinde placebo-kontrollierte (DBPC)-Studie zwischen 2001-2011 eine WS diagnostiziert bekamen, durchgesehen. 100 Patienten mit Zöliakie (CD) und 50 IBS-Patienten dienten als Kontrollen. 276 Patienten mit WS, diagnostiziert in der DBPC-Studie, wurden in die Studie eingeschlossen. Es wurden 2 Gruppen, die eindeutige klinische Charakteristika zeigten, identifiziert: WS alleine (Gruppe1) und WS assoziiert mit multipler Lebensmittel-Hypersensitivität (Gruppe2). Als eine gesamte Gruppe wiesen die WS-Patienten eine größere Anämiefrequenz, Gewichtsverlust, selbstberichtete Weizenintoleranz, koexistierende Atopie und Lebensmittelallergie im Säuglingsalter auf als die IBS-Kontrollen. Es bestand ebenfalls eine höhere Frequenz von positiven Serum-Assays bezüglich IgG/IgA Anti-Gliadin und cytometrischer basophiler Aktivierung in einem In-vitro-Assay. Das Hauptmerkmal bezüglich der histologischen Charakterisierung von WS-Patienten war die Infiltration von Eosinophilen in die Mukosa von Duodenum und Colon. Patienten mit alleiniger WS wurden durch klinische Merkmale charakterisiert, die ähnlich sind wie die, die man bei Zöliakie-Patienten findet. Patienten mit multipler Lebensmittel-Hypersensitivität wurden charakterisiert durch klinische Merkmale ähnlich der Merkmale, die allergische Patienten aufweisen.

Fazit: Die Daten bestätigen die Existenz einer Nicht-Zöliakiebedingten Weizensensitivität als eine eindeutige klinische Bedingung. Es wird vorgeschlagen, die Patienten mit WS in 2 Gruppen einzuteilen: Eine mit Charakteristika, die der Zöliakie ähnlicher sind, und eine andere mit Charakteristika, die auf eine Lebensmittelallergie hinweisen. 

Schlüsselwörter:Nicht-Zöliakie Weizensensitivität, weizen-allergie, nahrungsallergie, sprue, kinder, nahrung, lebensmittel, essen, trinken, Reizdarm-Syndrom, weizen-freie Diät, darm, obstipation, durchfall, lebensmittelallergie, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 

 

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Stand: 25. Mai 2013