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Reduzierung der Gesamtfettaufnahme und das Körpergewicht, 13.02.2013

Eine niedrige Gesamt-Fettaufnahme ist mit einem niedrigen Körpergewicht, BMI und verringertem Bauchumfang assoziiert. Die Ergebnisse stützen die Diät-Empfehlungen, dass die tägliche durchschnittliche Gesamt-Fettaufnahme maximal 30% der täglichen Energiebedarfes abdecken sollte.

Ziel der Untersuchung ist es den Zusammenhang von Gesamtfettaufnahme und Körpergewicht von Kindern und Erwachsenen, mittels systematischem Review und Metaanalysen von randomisiert- kontrollierten Studien und Kohortenstudien, zu untersuchen. 

Quelle der Daten hierfür sind Medline, Embase, CINAHL und das Cochraine Central Register der kontrollierten Studien bis Juni 2010.

Randomisierte kontrollierte Studien und Kohortenstudien von Kindern und Erwachsenen, welche niedrigere mit üblicher Gesamtfettaufnahme verglichen und die Auswirkungen auf die Messwerte (Körpergewicht, BMI, Bauchumfang) nach sechs Monaten (in randomisiert kontrollierten Studien) oder nach einem Jahr (Kohortenstudien) bewerteten, wurden in die Studie eingeschlossen.

Randomisierte kontrollierte Studien, mit der Absicht Gewicht bei den Teilnehmern zu reduzieren oder Verzerrungen durch andere medizinische- oder Lebensstilinterventionen enthielten wurden ausgeschlossen. Die Daten wurden extrahiert und die Validität wurde in doppelter Ausführung beurteilt. Die Bearbeitung der Daten umfasste außerdem eine random-effects Metaanalyse, Untergruppen, Sensitivitätsanalyse und Metaregression. 33 randomisiert kontrollierte Studien (73589 Teilnehmer) und zehn Kohortenstudien, alle aus Industrienationen, wurden in die Auswertung eingeschlossen. Die Metaanalyse der Studiendaten legte Nahe, dass Diäten mit einer geringeren Gesamtfettaufnahme mit einem niedrigerem Körpergewicht assoziiert waren (1,6kg, 95% Konfidenzintervall -2.0 bis -1,2 kg. I(2)=75%, 57,735 Teilnehmer). Eine verminderte Gewichtszunahme bei Teilnehmern mit geringer Fettaufnahme, verglichen zu denen aus der Kontrollgruppe, war konstant in allen Studien, jedoch in unterschiedlichem Umfang. Die Metaregression ließ erkennen, dass die stärkere Reduktion der Fettaufnahme und ein niedrigerer Ausgangswert der Fettaufnahme mit einem größeren relativen Gewichtsverlust assoziiert sind. Damit ließ sich auch der Großteil der Heterogenität der Messwerte erklären. Der signifikante Effekt einer Diät mit niedrigem Fettanteil auf das Gewicht ging nicht in den Sesitivitätsanalysen verloren (inklusive der Entfernung von Studien, welche mehr Zeit und Aufmerksamkeit auf die Gruppen mit geringem Fettanteil verwanden). Geringere Gesamtfettaufnahme führte außerdem zu einem niedrigerem Body mass index (-0.51 kg/m(2), 95% Konfidenzintervall -0.76 bis -0.26, neun Studien, I(2)=77%) und auch zu einem verringerten Bauchumfang (0,3cm, 95% Konfidenzintervall -0,58 bis -0,02, 15671 Frauen in einer Studie). Es gab keine Anzeichen für negative Effekte auf andere kardiovaskuläre Risikofaktoren (Blutfette oder Blutdruck). Die GRADE-Beurteilung ließ einen hohen Evidenzgrad für die Korrelation der Gesamtfettaufnahme und des Körpergewichts von erwachsenen vermuten. Für Kinder und Jugendliche wurden nur eine randomisiert-kontrollierte Studie und drei Kohortenstudien gefunden, diese bestätigten jedoch die positive Relation zwischen Gesamtfettaufnahme und Körpergewicht.

Fazit: Es besteht ein hoher Evidenzgrad dafür, dass die Reduktion der Gesamtfettaufnahme bei vielen Teilnehmern, sowohl der gesunden als auch der Risikoprobanden über viele Jahre erreicht wurde. Geringere Gesamtfettaufnahme führt zu kleinen aber statistisch signifikanten und klinisch bedeutsamen, nachhaltigen Reduktionen des Körpergewichts bei Erwachsenen in Studien mit einem Ausgangswert der Fettaufnahme von 28-43% der Energieaufnahme und einer Dauer von sechs Monaten bis über acht Jahre. Die Evidenz unterstützt einen ähnlichen Effekt bei Kindern und Jugendlichen.

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Stand: 25. Mai 2013