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Späte Krebserkrankung der Eltern und Krebsrisiko der Kinder, 26.02.2013

Nationale prospektive Kohortenstudie: Krebs-Erkrankung der Eltern im fortgeschrittenen Alter ist mit einem hohen Krebsrisiko der Kinder assoziiert. Das Risiko war für die Kinder sogar noch höher, wenn die Eltern im jungen Lebensalter eine Krebskrankheit hatten. Die Kinder der Eltern mit Krebskrankheit in der Vorgeschichte sollten die veränderbaren Risikofaktoren (wie Rauchen) bei Lungenkrebs vermeiden.

In der nationalen prospektiven Kohortenstudie sollte untersucht werden, ob es nur für Krebserkrankungen im jungen Lebensalter ein familiäres Risiko gibt. Für die Studie wurden Daten aus der schwedischen Familien-Krebs-Datenbank (Swedish Family-Cancer Database, SFCD) genutzt.

Eingeschlossen wurden die Daten aller nach 1931 geborenen Schweden und ihrer biologischen Eltern. Insgesamt handelte es sich um >12,2 Millionen Personen, von denen >1,1 Millionen erstmalig an einem Primärtumor erkrankt waren. Das familiäre Risiko für konkordante Erkrankungen wurde in Bezug zum Alter bei Diagnose bestimmt.

Das höchste familiäre Risiko hatten Kinder, bei deren Eltern in jungem Lebensalter eine Krebserkrankung diagnostiziert wurde. Das familiäre Risiko war signifikant erhöht für Darm-, Lungen-, Brust-, Prostata- und Blasenkrebs sowie Melanom, Plattenepithelkarzinom der Haut und Non-Hodgkin-Lymphom. Dies galt auch, wenn die Erkrankung der Eltern erst im Alter von 70-79 oder 80-89 Jahren diagnostiziert wurde. Bei Diagnose der Krebserkrankung der Eltern in noch höherem Alter (? 90 Jahre) war das Erkrankungsrisiko der Kinder immer noch signifikant erhöht für Plattenepithelkarzinom der Haut (Hazard Ratio 1,9; 95%-Konfidenzintervall 1,4 - 2,7), Darmkrebs (1,6; 1,2 – 2,0), Brustkrebs (1,3; 1,0 – 1,6) und Prostatakrebs (1,3; 1,1 – 1,6). Bei Kindern mit Krebsdiagnose im Alter von 60-76 Jahren, deren Eltern im Alter <50 Jahren erkrankt waren, zeigte sich kein signifikanter Risikoanstieg bei fast allen Krebsarten.

Fazit: Auch wenn das höchste familiäre Krebsrisiko für Kinder festgestellt wurde, bei deren Eltern schon im jungen Lebensalter eine Krebserkrankung diagnostiziert wurde, so zeigt sich auch eine Risikoerhöhung bei Erkrankung der Eltern im fortgeschrittenen Alter. Familiär gehäufte Krebsfälle müssen aber nicht unbedingt in frühen Lebensjahren auftreten, wenn Familienmitglieder in höherem Alter erkrankt sind. Somit könnten sie sich beim Aufteten im jungen und späten Lebensalter unterscheiden.

Schlüsselwörter: Krebs-Erkrankung der Eltern und Krebsrisiko der Kinder,2013
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Stand: 25. Mai 2013