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Risiko für Beatmungs-assoziierte Pneumonie und Residual-Magenvolumen-Monitoring, 28.02.2013

Es wird empfohlen, den residualen Magenvolumen zur Prävention einer beatmungs-assoziierten Pneumonie (VAP) bei Patienten, die eine frühe enterale Ernährung erhalten, zu überwachen. Die Ergebnisse einer aktuellen Studie zeigen jedoch, dass Residual-Magenvolumen-Monitoring in dieser Patientengruppe keinen signifikanten Nutzen hat.

Der Effekt von fehlendem Überwachen von residualem Magenvolumen auf das Risiko für eine Beatmungs-assoziierte Pneumonie bei Erwachsenen, die mechanisch beatmet werden und eine frühe enterale Ernährung erhalten: eine randomisiert kontrollierte Studie.

Das Monitoren von residualem Magenvolumen ist zur Prävention einer beatmungs-assoziierten Pneumonie (VAP) bei Patienten, die eine frühe enterale Ernährung erhalten, empfohlen. Dennoch stellten Studien die Verlässlichkeit und die Effektivität von dieser Maßnahme in Frage. Es sollte die Hypothese getestet werden, ob das Risiko einer VAP nicht erhöht ist, wenn das residuale gastrale Volumen nicht überwacht wird, verglichen mit einer Routine-Überwachung des residualen Magenvolumens bei Patienten, die eine invasive mechanische Beatmung und eine frühe enterale Ernährung erhalten. Es wurde eine randomisierte, Nicht-Unterlegenheits-, open-label und multizentrische Studie zwischen Mai 2010 und März 2011 bei Erwachsenen durchgeführt, die eine invasive mechanische Beatmung für mehr als zwei Tage und eine von innerhalb 36 Stunden nach Intubation begonnene enterale Ernährung erhalten haben. Die Studie wurde an neun französischen Intensivstationen (ICUs) durchgeführt. 452 Patienten wurden randomisiert und 449 wurden in die Intention-to-treat-Analyse eingeschlossen (3 zogen die initiale Zustimmung zurück). Die Intervention war das Nichtüberwachen des residualen gastralen Volumens. Eine Intoleranz der enteralen Ernährung basierte nur auf Regurgitation und Erbrechen in der Interventionsgruppe und basierte auf dem residualen gastralen Volumen größer als 250 mL bei einer von den Messungen, die alle sechs Stunden stattfand und Regurgitation oder Erbrechen in der Kontrollgruppe. Der Hauptmesspunkt war der Anteil der Patienten mit mindestens 1 VAP Episode innerhalb von 90 Tagen nach Randomisierung. Es beurteilte ein Entscheidungskomitee, das zur Patientengruppe geblindet war. Die vorher festgelegte Nicht-Unterlegensgrenze war 10%. In der Intention-to-treat Population kam eine VAP bei 38 von 227 Patienten vor (16,7%) in der Interventionsgruppe und bei 35 von 222 Patienten (15,8%) in der Kontrollgruppe (Differenz 0,9%; 90% Konfindenzintervall [KI], -4,8% bis 6,7%). Es gab keine signifikanten Differenzen zwischen den Gruppen bei anderen ICU-pflichtigen Infektionen, der mechanischen Ventilationsdauer, der Aufenthaltsdauer auf der ICU oder bei den Mortalitätsraten. Der Anteil von Patienten, die 100% ihres kalorischen Ziels erhielten, war in der Interventionsgruppe höher (Odds Ratio 1,77; 90% KI 1,25-2,51; p=0,008). Ähnliche Ergebnisse wurden in der per-Protokoll-Population erhalten. 

 Fazit: Unter Erwachsenen, die eine mechanische Beatmung benötigen und eine frühe enterale Ernährung erhalten, war das Nichtüberwachen des gastralen Volumens nicht unterlegen zu der Routine-Überwachung des residualen gastralen Volumens bezogen auf die Entwicklung einer beamtungs-assoziierten Pneumonie (VAP).

Schlüsselwörter: Risiko, magensonde-ernährung, enterela nahrungsgabe, peg, vorsorge, prävention, Beatmungs-assoziierte Pneumonie, Residual-Magenvolumen-Monitoring, mageninhalt-kontrolle, lungenentzündung, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 

 

 

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Stand: 25. Mai 2013