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Effekt der Vitamin-D-Supplementierung auf Kniearthrose, 06.03.2013

Aktuelle randomisiert kontrollierte Studie (1): Vitamin D Supplementierung über 2 Jahre mit einer Dosierung, die ausreicht um den 25-Hydroxyvitamin D Spiegel auf Werte über 36 ng/ml anzuheben, hatte keine positive Wirkung auf den Verlauf der Kniearthrose.

Die Osteoarthritis als Erkrankung des Knorpels und des periartikulären Knochens ist ein Problem der öffentlichen Gesundheit ohne effektive medizinische Behandlung. Einige Studien ließen vermuten, dass Vitamin D dem voranschreiten struktureller Schäden vorbeugen könnte. Ziel einer aktuellen Studie ist es festzustellen ob Vitamin D Supplementierung die Progression von Symptomatik und strukturellen Schäden der Osteoarthritis des Knies reduzieren kann.

Dazu wurde eine zwei Jahre dauernde, randomisiert und placebo-kontrollierte, doppelblinde klinische Studie mit 146 Teilnehmern mit symptmatischer Osteoarthritis am Knie durchgeführt (mittleres Alter 62,4 Jahre [SD, 8.5]; 57 Frauen [61%], 115 Weiße [79%]).Die Patienten wurden im Tufts Medical Center in Boston zwischen März 2006 und Juni 2009 in die Studie aufgenommen.
Die Teilnehmer wurden randomisiert und erhielten entweder Placebo oder oral 2000 IU/d Cholecalciferol mit einer Dosissteigerung, um die Serumspiegel auf mehr als 36 ng/ml anzuheben.

Die primären Ergebnisse waren die Schwere der Knieschmerzen (nach der Western Ontario and McMaster Universities [WOMAC] Schmerzskala, 0-20: 0, kein Schmerz; 20, extremer Schmerz) und der Verlust von Knorpelvolumen, gemessen mittels Magnetresonanztomographie. Sekundäre Endpunkte stellten körperliche Funktion, Kniefunktion (WOMAC function scale, 0-68: 0, keine Schwierigkeiten; 68, extreme Schwierigkeiten), Dicke des Knorpels, Knochenmarkläsionen und radiologisch ermittelte Gelenkspaltbreite dar. Fünfundachtzig Prozent der Teilnehmer beendeten die Studie. Die Serumspiegel des 25-hydroxy Vitamin D stiegen im Mittel um 16,1 ng/ml (95% Konfidenzintervall 13,7 bis 18,6) in der Behandlungsgruppe und im Mittel um 2,1 ng/ml (95% Konfidenzintervall, 0,5 bis 3,7) (p<0,001) in der Placebogruppe. Der Ausgangswert für die Knieschmerzen war geringfügig schlechter in der Behandlungsgruppe (Mittelwert 6,9; 95% KI 6,0 bis 7,7) als in der Placebogruppe (Mittelwert 5,8; 95% KI, 5,0 bis 6,6) (p=0,08). Der Ausgangswert für die Kniefunktion war signifikant schlechter in der Behandlungsgruppe (Mittelwert 22,7; 95% KI, 19,8 bis 25,6) als in der Placebogruppe (Mittelwert 18,5; 95% KI 15,8 bis 21,2) (p=0,04). Die Knieschmerzen nahmen in der Behandlungsgruppe um 2,31 Punkte (95% KI, -3,24 bis -1,38) und in der Placebogruppe um 1,46 Punkte (95% KI, -2,33 bis -0,6) ohne signifikante Unterschiede ab. Der prozentuale Anteil des Knorpelvolumens nahm im gleichen Umfang in beiden Gruppen ab (Mittelwert, -4,30; 95% KI, -5,48 bis -3,12 vs Mittelwert, -4,25; 95% KI, -6,12 bis -2,39) (p=0,96). Es gab keine Unterschiede bei den sekundären klinischen Endpunkten.

Fazit: Vitamin D Supplementierung über 2 Jahre mit einer Dosierung, die ausreicht um den 25-Hydroxyvitamin D Spiegel auf Werte über 36 ng/ml anzuheben, reduzierte im Vergleich mit Placebo nicht den Knieschmerz oder den Knorpelvolumenverlust bei Patienten mit Osteoarthritis.

Schlüsselwörter: Kniearthrose, Effekt Vitamin-D-Supplementierung, arthrose, knie, hüfte, osteoporse, vitamin-d-calcium, knochen, supplementation, kalzium, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 

 

 

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Stand: 25. Mai 2013