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Elektive PCI durch erfahrene Kardiologen an Krankenhäusern mit und ohne Herzchirurgie-Standby, 20.03.2013

Elektive PCI ohne Herzchirurgie-Standby scheint eine relativ sichere Alternative zu sein. Es gibt jedoch zwischen den Krankenhäusern oft Qualitätsunterschiede, daher sollten die elektive PCI/Stent-Eingriffe ohne Herzchirurgie-Standby durch Qualitätsmanagement-Programme engmaschig überwacht werden?

Seit der Durchführung der perkutanen koronaren Intervention (PCI) sind Notfall-Operationen selten geworden. Ob es essentiell ist, die Herzchirurgie auf dem Gelände erreichbar zu haben, um das bestmöglichste Outcome während und nach einer PCI zu sichern, bleibt unklar.

Es wurden Patienten eingeschlossen, die Indikationen für nicht-notfallmäßige PCI hatten und die sich am Krankenhaus von Massachusetts ohne Herzchirurgie auf dem Gelände vorstellten. Es wurden zufällig Patienten in einem 3:1 Verhältnis verteilt, die PCI an diesem Krankenhaus zu erhalten oder an einem Partner-Krankenhaus, das eine herzchirurgische Abteilung auf dem Gelände hatte. Es nahmen insgesamt 10 Krankenhäuser ohne bereitstehende Herzchirurgie und 7 mit Herzchirurgie auf dem Gelände teil. Die koprimären Endpunkte waren die Raten der schweren unerwünschten kardialen Ereignisse - ein zusammengesetzter Endpunkt aus Tod, Myokardinfarkt, erneuter Revaskularisierung oder Schlaganfall - nach 30 Tagen (Sicherheitsendpunkt) und nach 12 Monaten (Effektivitätsendpunkt). Die primären Endpunkte wurden anhand des intention-to-treat-Prinzips analysiert und wurden durch multiplikative Nichtunterlegenheits-Grenzen von 1,5 (für die Sicherheit) und 1,3 (für die Effektivität) getestet. Insgesamt wurden 3691 Patienten zufällig zugeteilt, eine PCI an einem Krankenhaus ohne bereitstehende Herzchirurgie (2774 Patienten) zu erhalten oder an einem Krankenhaus mit einer zur Verfügung stehenden Herzchirurgie (917 Patienten).

Die Raten der schweren unerwünschten kardialen Ereignisse waren 9,5% bei Krankenhäusern ohne Herzchirurgie und 9,4% bei Krankenhäusern mit Herzchirurgie nach 30 Tagen (relatives Risiko 1,00; 95% einseitiges oberes Konfidenzlimit, 1,13; p<0,001 für Nichtunterlegenheit). Die Raten von Todesfällen, Myokardinfarkten, wiederholter Revaskularisierung und Schlaganfall (die Komponenten von dem primären Endpunkt) unterschieden sich zu allen Zeitpunkten nicht signifikant zwischen den Gruppen.

Fazit: Nicht notfallmäßige perkutane koronare Interventionen (PCI), die an Krankenhäusern in Massachusetts ohne eine zur Verfügung stehende Herzchirurgie vor Ort durchgeführt wurden, waren zu den PCI, die an Krankenhäusern mit Herzchirurgie durchgeführt wurden, bezogen auf die 30-Tage und 1-Jahres-Raten für klinische Ereignisse nicht unterlegen.

Schlüsselwörter: Elektive PCI, perkutane koronare intervention, stent, ohne Herzchirurgie-Standby, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 

 

 

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Stand: 25. Mai 2013