Medknowledge

Suchkatalog 

Home

Suche

Datenbanken

Newsletter

Bücher

Kontakt

Englisch

 

Ärzte (mit Login)

Forum für Fachkreise
Fachgebiete
Evidenzbas. Medizin
Medizindatenbanken
Leitlinien

Ärzte (ohne Login)

Online-Fortbildung
Qualitätsmanagement
DRG   ICD-10,  OPS 
Medizinprodukte/Firmen__

Recherche

Medline-Abstracts
Neue Medikamente
Literaturservice

Weiteres

Pharmaseiten-- 
Medizinstudium
Jobs   Ausland

 

Anwesenheit der Familienangehörige während Kardiopulmonaler Reanimation: Gut oder Schlecht? 22.03.2013

Eine aktuelle Studie (1) überprüfte die Anwesenheit der Familie während Kardiopulmonaler Reanimation: Die Ergebnisse zeigten, dass die Anwesenheit der Familie nicht den Ablauf nicht stört, und Familienangehörige, die die Wiederbelebung beobachten, erleben weniger Stress als die, die es nicht sehen.

(CPR) auf die Familienmitglieder selbst und auf das medizinische Team bleibt kontrovers. Es wurden 570 Verwandte von Patienten, die einen Herzstillstand hatten und kardiopulmonal reanimiert wurden, in 15 prähospitale Notarzt-Stützpunkte eingetragen. Die Stützpunkte wurden zufällig entweder der Interventionsgruppe (hier wurde den Familienmitgliedern systematisch die Möglichkeit angeboten, die CPR zu beobachten) oder der Kontrollgruppe zugeteilt (hier wurde das Standardvorgehen bezüglich der Präsenz von Familienangehörigen beibehalten). Der Primäre Endpunkt war der Anteil von Verwandten mit Symptomen ähnlich wie bei der Posttraumatischen Belastungsstörung (PTSD) nach 90 Tagen. Sekundäre Endpunkte beinhalteten das Vorhandensein von Angst- und Depressionssymptomen und den Effekt der Anwesenheit der Familie auf die medizinische Leistung bei Reanimation, das Wohlbefinden des Gesundheitspersonals und das Auftreten von gerichtsmedizinischen Forderungen. 

In der Interventionsgruppe waren 211 von 266 Verwandten (79%) Zeugen einer CPR, im Vergleich dazu waren 131 von 304 Verwandten (43%) in der Kontrollgruppe. In einer Intention-to-treat-Analyse war die Frequenz von PTSD-ähnlichen Symptomen in der Kontrollgruppe signifikant höher als in der Interventionsgruppe (adjustierte Odds Ratio 1.7; 95% Konfidenzintervall [KI], 1.2 bis 2.5; P=0.004) und auch höher unter den Familienmitgliedern, die keine CPR miterlebten höher als bei denen, die diese miterlebten (adjustierte Odds Ratio 1.6; 95% Konfidenzintervall [KI],1.1 bis 2.5; P=0.02). Verwandte, die keine CPR miterlebten, zeigten häufiger Angst- und Depressionssymptome als jene, die Zeugen einer CPR wurden. Die durch die Familie beobachtete CPR beeinflusste nicht die Charakteristika der Reanimation, das Überleben der Patienten, oder das Level des emotionalen Stresses im medizinischen Team, auch resultierte sie nicht in gerichtsmedizinischen Forderungen. 

Fazit: Die Anwesenheit der Familie bei kardiopulmonaler Reanimation war assoziiert mit positiven Ergebnissen bezüglich psychologischen Variablen und behinderte die medizinischen Leistungen nicht, steigerte nicht den Stress beim Gesundheitspersonal und führte auch nicht zu gerichtsmedizinischen Konflikten.

Schlüsselwörter: Wieberbelebung, Reanimation, Anwesenheit der Familie, Stress-Pegel, Familienangehörige, ehefrau, ehemann, stress, störung, qualität, notfall, beobachten, ärzte, rettungswagen, intensivstation, reanimieren, operation, rettung, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 

 

 

Patienten

Übersicht
Krankheiten
Fachkliniken
Medikamente-Preisvergleich

Home Kontakt Impressum  Newsletter Nutzungshinweise

Copyright © 2000 [Medknowledge.de]. Alle Rechte vorbehalten.

Stand: 25. Mai 2013