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Akuter ischämischer Schlaganfall, US-Leitlinie zur Frühmanagament, 10.03.2013

Die amerikanische Fachgesellschaften American Heart Association (AHA) und American Stroke Association (ASA) haben ihre Leitlinie zur Frühmanagement des akuten ischämischen Schlaganfalls aktualisiert. Die Leitlinie ist im Internet als Volltext zugänglich (1). Wir stellen einige wichtige Punkte vor:

  • Notfall-Bildgebung (in der Regel CCT) vor Einleitung einer spezifischen Therapie zur Behandlung des ischämischen Schlaganfalls

  • iv-Thrombolyse (TPA) in der Frühphase der ischämischen Schlaganfalls empfohlen.

  • Eine nicht-invasive intrakranielle Bildgebung der Hirngefäße wird empfohlen, wenn intra-arterielle Thrombolyse oder mechanische Thrombektomie in Erwägung gezogen werden sollte, diese Untersuchungen sollten jedoch eine intravenöse Thrombolyse nicht verzögern, wenn diese indiziert ist.

  • Bei Lyse-Kandidaten sollten die Bildbegunguntersuchungen des Gehirns (CCT, MRT) innerhalb von 45 Minuten nach Ankunft des Patienten in die Notaufnahme von einem erfahrenen Arzt befundet werden. Als Ziel für "Door-to-needle-Time" für die Thrombolyse sei <60 Minuten (Medknowledge-Anmerkung: Mit "Door-to-needle-Time" ist die Zeit zwischen dem Antreffen des Patienten ins Krankenhaus und Beginn der Lysetherapie gemeint.

  •  iv-Thrombolyse (TPA) wird innerhalb eines Zeitfensters zwischen 3 bis 4,5 Stunden nach Beginn der Schlaganfall-Symptomatik empfohlen. Weitere Ausschlusskriterien für eine Lysetherapie sind: Alter <80 Jahre;  orale Antikoagulantientherapie (Medknowledge-Anmerkung: Marcumar und Co.); NIH-Stroke-Scale-Score > 25;  ischämische Veränderungen über mehr als Eindrittel der Arterie Cerebri Media; Vorgeschichte für Diabetes und Schlaganfall zusammen

  • Neue Antikoagulanzien: Keine Lysetherapie bei Patienten unter neuen oralen Antikoagulanzien (selbst dannnicht wenn INR < 1,7), es sei denn alle Gerinnungstests sind normal, und der Patient hat die Medikation in den letzten 2 Tagen nicht eingenommen und hat normale Nierenfunktion.

  • Notfallmäßige intraarterielle Thrombolyse oder Thrombektomie wären möglicherweise Therapie-Alternativen, wenn die Patienten auf die iv-Thrombolyse nicht angesprochen haben. Die Evidenzlage dafür ist noch unbefriedigend. Wenn mechanische Thrombektomie sollten der  Stent-Methode ("stent retriever") vor Draht-Zieher-Methode ("coil retriever") Vorzug gegeben werden.

  • In der Leitlinie werden auch allgemein-supportive Maßnahmen wie Blutdruck- und Blutzucker-Einstellung bei Patienten mit akutem ischämischen Schlaganfall vorgestellt.

  1. Volltext: Guidelines for the Early Management of Patients With Acute Ischemic Stroke: A Guideline for Healthcare Professionals From the American Heart Association/American Stroke Association, 03/2013

Schlüsselwörter: Akut-therapie, behandlung, tia, lysetherapie, stroke-unit, lyse, thrombolyse, Akuter ischämischer Schlaganfall, US-Leitlinie zur Frühmanagament, frühtherapie,

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Stand: 25. Mai 2013