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Wirksamkeit der Behandlung der Vorschul-Kinder mit ADHS, 08.04.2013

Die meisten Vorschulkinder mit mittlerem bis schwerem ADHS weisen trotz medikamentöser Therapie einen chronischen Verlauf mit schwerer Symptomatik auf. Entwicklung neuer nicht-medikamentöser Therapie-Methoden notwendig, die auch die Eltern einschließt.

Ziel der Untersuchung ist es den klinischen Verlauf von Schwere der Symptomatik und Diagnose des Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom (ADHS) im Alter von drei bis fünf Jahren, über ein sechs Jahre follow-up, bis zum Alter von neun bis zwölf Jahren nach der ursprünglichen vorschulischen ADHS Therapiestudie (PATS) zu beschreiben.

Insgesamt 207 Teilnehmer (75% davon männlich) der ursprünglichen PATS wurden beim Ausgangswert (mittleres Alter 4,4 Jahre beim erfüllen aller Kriterien für ADHS) und drei Monate später (vor Beginn der medikamentösen Therapie) beurteilt und in drei follow-up Visiten reevaluiert (Jahr drei, mittleres Alter 7,4 Jahre; Jahr 4, 8,3 Jahre, Jahr 6, 10,4 Jahre). Eltern und Lehrer bewerteten die Schwere der Symptomatik und Kliniker stellten psychiatrische Diagnosen. Die Analysen untersuchten longitudinale Veränderungen in der Schwere der Symptomatik und der ADHS Diagnose.

In den Ergebnissen zeigte sich, dass die von Eltern und Lehrern bewertete Symptomschwere vom Ausgangswert bis zum dritten Jahr abnahm, jedoch relativ stabil blieb und sich bis zum sechsten Jahr im mittleren bis schweren klinischen Stadium befand. Mädchen zeigten in der Regel einen stärkeren Abfall in den Werten des T-Tests der Symptome. Im sechsten Jahr erfüllten 89% (160/180) der verbliebenen Teilnehmer die Diagnosekriterien eines ADHS bezüglich Symptomatik und Beeinträchtigung. Die Komorbidität einer oppositionellen Störung und/oder einer Verhaltensstörung war mit einem 30% höheren Risiko für eine Diagnose eines ADHS im sechsten Jahr im multiplen logistischen Modell assoziiert. Status der Medikation (keine Einnahme vs Einnahme) während des follow-up sagte nicht die Veränderung der Symptomschwere im Jahr drei bis Jahr sechs, nach der Korrektur anderer Variablen, vorraus.

Fazit: Das Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätssyndrom ist eine relativ stabile Diagnose bei Vorschülern über einen Zeitraum von sechs Jahren. Der Verlauf ist in der Regel trotz medikamentöser Behandlung chronisch, mit hohem Schweregrad der Symptome und Beeinträchtigungen, bei sehr jungen Kindern mit mittelschwerem bis schwerem ADHS. Die Entwicklung effektiverer Interventionsstrategien bei Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom ist für diese Altersgruppe notwendig.

Schlüsselwörter: Wirksamkeit, Behandlung der Vorschul-Kinder, ADHS, ritalin, therapie-erfolg, kleinkinder , infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 

 

 

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Stand: 25. Mai 2013