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Ungünstige Outcome nach Operation der Patienten mit Schizophrenie, 21.04.2013

Aktuelle populationsbasierte Studie: 3-fach erhöhten Risiko der 30-Tages-Mortalität bei Patienten mit Schizophrenie. Ärzte sollten diese spezifische Patientengruppe perioperativ engmaschiger betreuen.

Ziel der Studie war es, die globalen Eigenschaften von postoperativen ungünstigen Outcomes bei chirurgischen Patienten mit Schizophrenie zu bestätigen. Es ist bekannt, dass Patienten mit Schizophrenie ein höheres Risiko für Komplikationen während eines Krankenhausaufenthaltes haben. Die Betreuungsqualität ist zum Schlüsselfaktor bei der Reduktion ihrer eventuellen Mortalität nach dem Krankenhausaufenthalt geworden. Präsentiert wird eine populationsbasierte Studie der Taiwan National Health Insurance Research Database innerhalb der Jahre 2004 und 2007, in der 8967 schizophrenen Patienten, die eine große Operation erhielten, mit 35,868 chirurgischen Patienten ohne psychische Störung verglichen wurden. Acht größere postoperative Komplikationen und die Mortalität nach Komplikationen wurden bei schizophrenen Patienten mit unterschiedlicher Erkrankungsschwere evaluiert. Schizophrene Patienten hatten im Vergleich zu chirurgischen Patienten ohne psychische Störung ein signifikant höheres Risiko für postoperative Komplikationen. Diese beinhalteten ein Akutes Nierenversagen, Pneumonie, Blutung, Sepsis, Schlaganfall und postoperative 30-Tages-Mortalität (adjustierte OR = 2.70; 95% KI: 2.08-3.49). 

Bei chirurgischen Patienten mit 1-2, 3-18, 19-48 und mehr als 49 schizophrenie-bezogenen ambulanten Vorstellungen innerhalb von 24 Monaten präoperativ, reichte die adjustierte OR einer 30-Tages-Mortalität von 1.95 (95% KI: 1.25-3.02) bis 3.97 (95% KI: 2.66-5.92) bei einem Frequenz-abhängigen Modell im Vergleich zu den Kontrollen. Im Vergleich zu den chirurgischen Patienten nur mit schizophrenie-verwandten ambulanten Diensten, stieg die OR der postoperativen Mortalität nach 30 Tagen von 2.54 (95% KI: 1.93-3.34) bis 3.69 (95% KI: 2.25-6.03) bei chirurgischen Patienten mit präoperativer Hospitalisierung oder mit einem schizophrenie-bedingten Notfall. 

Fazit: Chirurgische Patienten mit Schizophrenie zeigten signifikant höhere postoperative ungünstige Outcome-Raten mit einem 3-fach erhöhten Risiko der 30-Tages-Mortalität im Vergleich zu Patienten ohne psychische Störung. Diese Erkenntnisse legen nahe, dass das Protokoll der postoperativen Betreuung in dieser spezifischen Population dringend revidiert werden sollte.

Schlüsselwörter: ,prognose, psychiatrie-patient, depression, psychose, wahnsinn, manie, delir, Outcome, risiko-Operation Patienten mit Schizophrenie, chirurgie,  infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 

 

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Stand: 25. Mai 2013