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Hydromorphin (Palladon)-Einzeldosis zur akuten Schmerztherapie, 21.04.2013

Oft werden Patienten mit akuten starken Schmerzen in der Notaufnahme unzureichend behandelt. Eine randomisierte klinische Studie untersuchte die Wirksamkeit und Sicherheit von 2 mg i.v. Hydromorphin-Einzeldosis (Palladon) versus Standardbehandlung zur akuten Schmerztherapie: Eine Einzeldosis Hydromorphin war wirksamer als die Standardtherapie bei akuter Schmerzbehandlung in der Notaufnahme.
In der randomisierten klinischen Studie sollten Wirksamkeit und Sicherheit von 2 mg intravenös (i.v.) verabreichtes Hydromorphin (Dilaudid) im Vergleich zur Standardbehandlung in der Notaufnahme bei Patienten mit akutem Schmerz untersucht werden. Patienten mit Hydromorphin-Gabe erhielten 2 mg i.v. als Einzeldosis. Patienten mit Standardtherapie erhielten ein beliebiges i.v.-Opioid, wobei Präparat, Dosis und Häufigkeit der Gabe in der Notaufnahme bestimmt wurden. Alle Patienten erhielten 2 L/min. Sauerstoffversorgung über Nasensonde. Als primärer Outcome wurde der Unterschied im Anteil der Patienten mit klinisch zufrieden stellender Analgesie innerhalb von 30 Minuten untersucht. Bestimmt wurde dies durch die Ablehnung weiterer Analgetika durch den Patienten auf die Frage hin: „Wollen sie mehr Schmerzmedikament?". Eine 10-%-ige absolute Differenz wurde apriori als minimaler klinisch signifikanter Unterschied festgelegt. Jeder Gruppe wurden randomisiert 175 Patienten zugeteilt. Bei 164 Patienten der Hydromorphin-Gruppe und bei 161 Patienten der Gruppe mit Standardbehandlung waren ausreichend Daten zur Analyse vorhanden.
77,4% der Patienten mit 2 mg Hydromorphin und 65,8% der Patienten mit Standardbehandlung lehnten nach 30 Minuten eine zusätzliche Schmerzmedikation ab. Der Unterschied von 11,6% war statistisch und klinisch signifikant (95%-Konfidenzintervall [KI] = 1,8% - 21,1%). Die Sicherheitsprofile waren vergleichbar und kein Patient benötigte Naloxon. In der Hydromorphin-Gruppe wurde mehr Pruritus festgestellt (18,3% versus 8,7%; Differenz = 9,6%; 95%-KI = 2,6% - 16,6%).
Fazit: Beim Einsatz eines dichotomen patientenzentrierten Endpunktes, bei dem eine 10%-ige Differenz des Anteils an Patienten mit adäquater Analgesie als klinisch signifikant betrachtet wurde, war eine Einzeldosis von 2 mg Hydromorphin i.v. klinisch und statistisch wirksamer als die Standardtherapie bei akuter Schmerzbehandlung in der Notaufnahme.
Schlüsselwörter: Hydromorphin-Einzeldosis, morphin, schmerzen, monotherapie, akute Schmerztherapie, palladon, narcanti, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 

 

 

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Stand: 25. Mai 2013