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Die Assoziation von Aspirineinnahme mit altersbedingter Makuladegeneration, 21.04.2013

ASS sollte doch nicht als Wundermittel angesehen und dessen Einsatz für grenzwertige Indikationen wie primäre Prävention von kardiovskulären Krankheiten sorgfältig abgewogen werden: Die regelmäßige Aspirineinnahme ist in einer aktuellen Studie (1) mit einem erhöhten Risiko einer inzidentiellen neovaskulären (feuchten) altersbedingten Makuladegeneration assoziiert, unabhängig von der Vorgeschichte der kardiovaskulären Erkrankungen und unabhängig vom Rauchen.

Es sollte untersucht werden, ob die regelmäßige Aspirineinnahme mit einem höheren Risiko für die Entwicklung einer altersbedingten Makuladegeneration (AMD) assoziiert ist. Dafür wurden Daten von einer 15-jährigen prospektiven Kohorte analysiert. Es wurde eine prospektive Analyse von Daten einer australischen populationsbasierten Kohorte mit vier Untersuchungen innerhalb einer 15-Jahres-Periode (1992-1994 bis 2007-2009) durchgeführt. Die Teilnehmer füllten einen detaillierten Fragebogen zum Studienbeginn aus, der den Aspiringebrauch, den kardiovaskulären Erkrankungsstatus und die Risikofaktoren für die AMD abfragte. Die altersbedingte Makuladegeneration wurde nebeneinander eingestuft durch retinale Fotographien, die bei jedem Studienbesuch aufgenommen wurden, um die Inzidenz der neovaskulären (feuchten) AMD und der geografischen Atrophie (trockene AMD) nach der internationalen AMD Klassifikation zu bestimmen.

Von den 2389 Teilnehmern zu Studienbeginn mit vorhandenen Nachbeobachtungs-Daten, nahmen 257 Individuen (10,8%) regulär Aspirin ein und 63 von den 2389 entwickelten eine neovaskuläre AMD. Bei Personen, die regelmäßig Aspirin einnahmen, war eine inzidentielle feuchte AMD häufiger: die 15-jährige kumulative Inzidenz war 9,3% bei Aspirin-Einnehmenden und 3,7% bei fehlendem Aspiringebrauch. Nach der Anpassung für Alter, Geschlecht, Rauchen, Vorgeschichte der kardiovaskulären Erkrankungen, für den systolischen Blutdruck und den Body Mass Index, hatten die Personen, die regulär Aspirin einnahmen, ein höheres Risiko, eine feuchte AMD zu entwickeln (Odds Ratio [OR] 2,46; 95% Konfidenzintervall [KI] 1,25 bis 4,83). Die Assoziation zeigte einen Dosis-Wirkungs-Effekt (multivariat-angepasstes p=0,01 for trend). Ein Aspiringebrauch war nicht assoziiert mit der Inzidenz der geographischen Atrophie (multivariat-angepasstes OR 0,99; 95% KI 0,59 bis 1,65). 

Fazit: Die regelmäßige Aspirineinnahme ist assoziiert mit einem erhöhten Risiko einer inzidentiellen neovaskulären (feuchten) altersbedingten Makuladegeneration, unabhängig von der Vorgeschichte der kardiovaskulären Erkrankungen und unabhängig vom Rauchen.

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Stand: 25. Mai 2013