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Koronare Revaskularisation-Entscheidungsfindung: FIRST-Studie über die Beziehung der fraktionellen Flussreserve und dem intravasalen Ultraschall

Die fraktionelle Flussreserve und intravasaler Ultraschall zu Messung der minimalen koronaren Gefäßdurchmesser korrelieren nur mäßig mit mittelschweren Gefäßstenosen, und eignen sich somit nicht primär zur Einleitung koronarer Revaskularisation-Eingriffen ( wie PCI, Bypass).

Die Studie über die Beziehung der fraktionellen Flussreserve und dem intravasalen Ultraschall (FIRST) sollte die optimale minimale Lumenfläche (engl. minimal lumen area: MLA), die mit der fraktionellen Flussreserve (FFR) korreliert, mit Hilfe des intravasalen Ultraschalls (IVUS) bestimmt werden und es sollte die Korrelation zwischen der virtuellen Histologie im IVUS und der FFR für mittelschwere koronare Läsionen untersucht werden.

Die FFR wird als Goldstandard angesehen, um mittelschwere koronare Läsionen zu bestimmen. Messungen von ? 0,8 werden als klinisch signifikant eingestuft und weisen auf eine physiologische Ischämie hin. FIRST (Fractional Flow Reserve and Intravascular Ultrasound Relationship Study) ist ein multizentrisches, prospektives, internationales Register von Patienten mit mittelschweren koronaren Läsionen, definiert als 40% bis 80%ige Stenosen, die in der Angiographie gemessen wurden. Insgesamt waren 350 Patienten (367 Läsionen) an 10 U.S.-amerikanischen und europäischen Zentren eingeschrieben. Die Patienten wurden bis zur Krankenhausentlassung nachbeobachtet. 

Insgesamt war eine MLA < 3,07mm (64,0% Sensitivität, 64,9% Spezifität, Fläche unter der Kurve [AUC] =0,65) der beste Schwellenwert, um eine FFR <0,8 zu identifizieren. Die Genauigkeit verbesserte sich, wenn die Referenz-Gefäß-spezifischen Analysen durchgeführt worden sind. Eine MLA < 2,4mm (AUC=0,66) war am besten für den Referenz-Gefäßdurchmesser < 3,0 mm, eine MLA < 2,7mm (AUC=0,71) für den Referenz-Gefäßdurchmesser von 3,0 bis 3,5mm und eine MLA < 3,6mm (AUC=0,68) für die Referenz-Gefäßdurchmesser von > 3,5mm. Die FFR korrelierte mit der Plaque-Last (r= -0,220, p<0,001), aber nicht mit anderer Plaquemorphologie.

Fazit: Anatomische Messungen durch den intravasalen Ultraschall zeigen eine moderate Korrelation mit den Werten der fraktionellen Flussreserve (FFR). Der optimale cut-off für eine minimale Lumenfläche für eine FFR von <0,8 ist gefäßabhängig. Die morphologischen Charakteristiken der Plaques korrelieren nicht mit der fraktionellen Flussreserve. Der Nutzen von IVUS MLA als eine Alternative zur FFR, um Interventionen bei mittelschweren Läsionen zu steuern, könnte in der Genauigkeit eingeschränkt sein und sollte klinisch getestet werden.

Schlüsselwörter: Koronare Revaskularisation-Entscheidungsfindung, bypass, pci, fraktionelle Flussreserve, intravasaler Ultraschall, IVUS, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 

 

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Stand: 25. Mai 2013