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Screening von jungen Frauen für Gewalt in der Partnerschaft, und Beratung und Interventionen, 28.04.2013

Die US-Gesundheitsbehörde USPSTF empfiehlt Screening von jungen Frauen für Gewalt in der Partnerschaft, und Beratung und Interventionen für die Frauen, die im Screening durch die Hausärzte positiv waren. Die Evidenz dieser Vorgehensweise ist jedoch noch unklar. Eine aktuelle Studie (1) aus Australien überprüfte, ob eine Kurzzeit-Beratung/Intervention der im Screening aufgefallenen Frauen durch Hausärzte, die dafür trainiert wurden, wirksam ist; und ob solche Interventionen die Lebensqualität, Sicherheit, Lebensplanung und psychische Gesundheit der betroffenen Frauen signifikant bessern können.

Innerhalb der Studie wurden etwa 20.000 australische Frauen (Alter zwischen 16-50 J) gemailt. Die Wissenschaftler identifizierten darunter 272 Frauen, die positiv für Ängste vor Gewalt durch ihren Partner getestet wurden. Diese Frauen erhielten entweder durch trainierte Hausärzte eine Kurzzeit-Beratung (bis zu 8x Sitzungen) oder Standard-Versorgung. Die Ergebnisse waren jedoch enttäuschend: Die Screening und Beratung für Gewalt, die durch intime Partner ausgeübt wird, war nicht signifikant wirksam. Die Forscher konnten keine Verbesserungen der Lebensqualität feststellen, wenn auch Beratungen die depressive Symptomatik bessern sollen.

Fazit: Offensichtlich ist ein Screening für Partnergewalt bei asymptomatischen Frauen nicht wirksam. Solche Interventionen könnten vermutlich eher bei Frauen mit erhöhtem Risiko für Partnergewalt effektiver sein. Verhaltensstörungen, unerklärliche Körperverletzungen oder auch sexuell übertragbaren Krankheiten könnten zum Beispiel als Indikatoren für Partnergewalt hilfreich sein. Ärzte sollten bei Auffälligkeiten die betroffenen Frauen direkt ansprechen.

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Stand: 25. Mai 2013