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Multiorgan-Sonographie bei Patienten mit akuter nicht-traumatischer Hypotonie, 30.04.013

Multiorgan-Sonographie bei Patienten mit akuter nicht-traumatischer Hypotonie ist zur Diagnosefindung schnell und effektiv.

Mediziner aus Italien analysierten die Wirksamkeit eines Multiorgan-Ultraschall-Protokolls zur Diagnostik bei Patienten mit symptomatischer, nicht-traumatischer Hypotonie (Systolisch <100mmHg) in der Notaufnahme. Insgesamt 108 Patienten, wurden in die Studie involviert, die neben Hypotonie mindestens eins der folgenden klinischen Merkmale noch aufwiesen: veränderter Bewusstseinsstatus, Synkope, respiratorische Beschwerden, schwere thorakale oder auch abdominelle Schmerzen, erhebliche Verschlechterung des Allgemeinzustands.

Das sogenannte "FAST"-Ultraschall-Multiorgan-Protokoll umfasste die folgenden Untersuchungspunkte: kardiale Funktion, Messung des Durchmessers und der Kollabierkeit vom Vena-Cava, pulmonale Stauung und Infiltrate, Aszites, Aortenaneurysma, Beinvenenthrombose. Im Durchschnitt dauerte die Untersuchung etwa fünf Minuten.

Die Ergebnisse zeigten, dass das FAST"-Ultraschall-Multiorgan-Protokoll zur Erstellung einer finalen Diagnose sehr hilfreich war. Die Assoziation zwischen der Verdachtsdiagnose und der finalen Diagnose war gut (Ra 0.978).

Fazit: Die Mediziner ziehen die Schlussfolgerung, dass das "FAST"-Multiorgan-Protokoll bei symptomatischen Patienten mit unklarer, nicht-traumatischer Hypotonie zur Diagnosestellung in der Notaufnahme effektiv war. Sie empfehlen, Ultraschall-Multiorgan-Untersuchung bei dieser Patientengruppe in der Notaufnahme an erste Stelle der Diagnostik zu setzen.

Medknowledge-Anmerkung: Die Empfehlung der Autoren ist gut nachvollzuziehen, die Multiorgan-Ultraschall-Untersuchung kann direkt am Patientenbett durchgeführt werden, ist schnell und ohne Nebenwirkungen, zudem, wie die Studie zeigt, diagnostisch effektiv. Die Untersuchung dauerte sehr kurz, möglicherweise geht es eher um eine orientierende als eine vollständige US-Untersuchung: Der Punkt kardiale Funktion beinhaltet vermutlich die Kontraktilität des Herzens und die Frage nach Perikarderguss; bei der pulmonalen US-Untersuchung ist insgesamt schwierig Infiltrationen zu beurteilen, ein Pleuraerguss lässt sich jedoch schnell diagnostizieren. Messung des Durchmessers und der Kollabierkeit vom Vena-Cava dient unter anderem den Hydrationsstatus der Patienten zu beurteilen, bei Exsikkose oder Volumenverlust ist der Durchmesser vom Vena Cava Inferior kleiner. Die übrigen Punkte sind Routine-Untersuchungen.

Schlüsselwörter:Schock, fast-verfahren, ganzkörper-Multiorgan-Sonographie, notfall, Patienten, akute nicht-traumatische Hypotonie, schock, diagnose, ganzkörper-ultraschall-untersuchung, echokardiographie, intensivstation , infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 

 

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Stand: 25. Mai 2013