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Kardiale Resynchronisationstherapie (CRT): Biventrikuläres Pacing bei AV- Block und systolischer Dysfunktion, 07.05.2013

Lieber beide Ventrikel pacen, als nur der rechte: Bei der aktuellen BLOCK-HF-Studie wurde das rechtsventrikuläre Pacing bei Patienten mit linksventrikulärem EF > 50% und mit AV-Block mit biventrikulärem Pacing verglichen. Die Ergebnisse zeigten, dass das Outcome der Patienten unter biventrikulärem Pacing besser war.

Das rechtsventrikuläre Pacing stellt bei Patienten mit artrioventrikulärem Block eine adäquate Herzfrequenz wieder her, aber eine hohe Prozentzahl von rechtsventrikulären apikalen Pacing könnte eine linksventrikuläre systolische Dysfunktion fördern. Es sollte untersucht werden, ob ein biventrikuläres Pacing bei diesen Patienten die Mortalität, Morbidität und unerwünschtes linksventrikuläres Remodeling reduzieren könnte. 

Für die Studie wurden Patienten eingeschrieben, die Indikationen für einen Schrittmacher bei einem atrioventrikulärem Block hatten; New York Heart Association (NYHA) Klasse I, II, oder III Herzversagen; und eine linksventrikuläre Ejektionsfraktion von 50% oder weniger hatten. Die Patienten erhielten einen kardialen Resynchronisations-Schrittmacher oder einen implantierbaren Kardioversion-Defibrillator (ICD) (der letzte, wenn der Patient eine Indikation für eine Defibrillations-Therapie hatte) und wurden zufällig zum standardmäßigen rechtsventrikulärem Pacing oder zum biventrikulärem Pacing zugeteilt. Das primäre Ergebnis war die Zeit zum Tod aus jeglichem Grund, eine dringliche Behandlungsnotwendigkeit bei Herzversagen, das eine intravenöse Therapie erforderlich machte oder ein 15%iger oder höherer Anstieg im linksventrikulärem endsystolischem Volumenindex. 

Von 918 eingeschriebenen Patienten, wurden 691 randomisiert und wurden für durchschnittlich 37 Monate nachbeobachtet. Das primäre Ergebnis fand bei 190 von 342 Patienten (55,6%) in der rechts-ventrikulären Pacing-Gruppe statt, verglichen mit 160 von 349 (45,8%) in der biventrikulären Pacing-Gruppe. Die Patienten, die zufällig dem biventrikulären Pacing zugeteilt waren, hatten eine signifikant geringere Inzidenz des primären Endziels über die Zeit als die, die dem rechtsventrikulärem Pacing zugeteilt waren (Hazard Ratio 0,74; 95% Bayessches Konfidenzintervall 0,60 bis 0,90); die Ergebnisse waren in den Schrittmacher und ICD Gruppen ähnlich. Die linksventrikulär geführten Komplikationen fanden bei 6,4% der Patienten statt.

Fazit: Das biventrikuläre Pacing war dem konventionellen rechtsventrikulären Pacing bei Patienten mit atrioventrikulärem Block und linksventrikulärer systolischer Dysfunktion mit NYHA Klassen I, II oder III mit Herzversagen überlegen. (Gesponsert durch Medtronic; BLOCK HF ClinicalTrials.gov Nummer NCT00267098.)

Schlüsselwörter: Kardiale Resynchronisationstherapie, CRT, linksventrikuläre herzinsuffienz, lsb, Biventrikuläres Pacing AV- Block, systolischer Dysfunktion, herzryhtmusstörungen, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 

 

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Stand: 25. Mai 2013