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Erysipel: Trimethoprim-Sulfamethoxazol (Cotrim) plus Cephalexin (Cephalex)? 10.05.2013

Vergleich der Effektivität von Cephalexin plus Trimethoprim-Sulfamethoxazol gegen Cephalexi-Monotherapie zur Behandlung des unkomplizierten Erysipels: Eine randomisiert kontrollierte Studie zeigte, dass der Zusatz von Trimethoprim-Sulfamethoxazol zu Cephalexin keine besseren Resultate erzeugt, als Cephalexin-Monotherapie. 

Community-associated Methicillin-resistenter S. aureus (also eine Infektion mit MRSA erworben ohne vorherigen Krankenhauskontakt; CA-MRSA) ist der bei eitrigen Infektionen der Haut am häufigsten isolierte Erreger. Antibiotika bringen in der Regel bei der Behandlung von Abszessen der Haut keinen Vorteil und die Abdeckung von CA-MRSA wird in der nationalen Leitlinie nur für die Behandlung des infektiösen Erysipels, nicht aber für den komplikationslosen Verlauf empfohlen. Trotzdem werden Antibiotika die CA-MRSA abdecken häufig und zunehmend für Hautinfektionen verschrieben, zum Teil vermutlich aufgrund des Mangels an experimenteller Evidenz bei Patienten mit Erysipelen. Die Mediziner überprüften die Annahme, dass durch die Behandlung mit Antibiotika welche CA-MRSA abdecken Vorteile erzielt werden können. Dazu führten sie eine randomisierte, multizentrische, doppelt-blinde, placebo-kontrollierte Studie von 2007 bis 2011 durch. In die Studie aufgenommen wurden Patienten mit einem Erysipel, ohne Abszesse, Symptomen mit weniger als einer Woche Dauer und ohne Diabetes, Immunsuppression, peripherer Gefäßerkrankung oder Hospitalisierung. Alle Teilnehmer erhielten Cephalexin. Zusätzlich wurden alle auf Trimethoprim-Sulfamethoxazol oder Placebo randomisiert. Die Forscher verabreichten 14 Tage lang Antibiotika und wiesen die Patienten an die Therapie für über eine Woche fortzusetzen, sowie die Therapie drei Tage nach dem Zeitpunkt zu dem sie die Infektion für geheilt ansahen. Der maßgebliche Zielparameter stellte die Risikodifferenz für den Behandlungserfolg dar, persönlich bestimmt nach zwei Wochen sowie telefonisch und durch Kontrolle der Krankenakte nach einem Monat. 153 Patienten wurden von den Medizinern in die Studie aufgenommen, von 146 Teilnehmern wurden Daten für die Intention-to-treat-Analyse ermittelt. Das mittlere Alter betrug 29 Jahre (im Umfang 3-74 Jahre). 62/73 (85%) der Interventionsgruppe wurden geheilt, 60/73 (82%) der Placebogruppe. Dies entspricht einer Risikoreduktion von 2,7% (95% Konfidenzintervall, -9,3% bis 15%; p=0,66). Kovariable, inklusive Besiedelung der Nase mit MRSA und eitrige Infektion bei Aufnahme in die Studie, sagten kein Behandlungsergebnis voraus.

Fazit: Bei Patienten mit Erysipel ohne Abszess verbessert die zusätzliche Verabreichung von Trimethoprim-Sulfamethoxacol zu Cephalexin das Outcome weder bei allen Teilnehmern noch bei Subgruppen.

Schlüsselwörter: Erysipel, phlegmon, antibiotika-therapie, Trimethoprim-Sulfamethoxazol, cotrim, Cephalexin Cephalex, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 

 

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Stand: 25. Mai 2013