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Loperamid zur Besserung der Vorbereitung für Koloskopie-Vorbereitung, 10.05.2013

Das Zäkum vor Gallensäuren sauber halten: Eine Studie untersuchte, ob Loperamid-Gabe während einer Koloskopie-Vorbereitung nach der Verabreichung der Klean-Prep und Co. abends sinnvoll ist, damit die Dünndarm-Motorik verlangsamt wird, und Gallensäuren nicht bis zum nächsten Morgen bis zum Zäkum wandern. Die Ergebnisse der randomisierten Studie zeigten, dass Loperamid, eingenommen nach der üblichen Koloskopie-Vorbereitung die Ergebnisse der Koloskopie-Vorbereitung bessern kann.

Ein durch Gallenflüssigkeit bedecktes und verklebtes Zäkum bereitete im Allgemeinen Schwierigkeiten bei der Beurteilung der Mukosa während einer Koloskopie. Ziel der vorliegenden Studie war es zu untersuchen, ob 4mg des Opioids Loperamid den Transport von Gallenflüssigkeit verzögern und somit eine verbesserte Zugänglichkeit zum Zäkum während der Koloskopie ermöglichen könnte. Da Studiendesign war prospektiv, randomisiert, doppel-blind und placebokontrolliert.

Patienten erhielten im Anschluss an die vorbereitende Darmspülung entweder 2 Kapseln des Placebopräparats oder 2 Kapseln Loperamid. Aufnahmen des Zäkums wurden durch verblindete Beobachter beurteilt. Das primäre Ergebnis bestand aus der Beurteilung sowohl der der Qualität der Zäkums Präparation, bewertet auf einer Skala von 1 bis 5 , als auch der Präparation allgemein auf einer Skala von 1 bis 4.

Im Ergebnis erhielten 98 Patienten (davon 48 Frauen) Loperamid und 102 Patienten (45 Frauen) das Placebopräparat. Die mittleren Alter unterschieden sich weder zwischen den Gruppen noch den Geschlechtern signifikant und Lage insgesamt bei ca. 61 Jahren +- 11 Jahren. Bei über 90 % der Patienten kam eine Polyethylenglycol (PEG) basierte Abführlösung zum Einsatz. In 12,7% der Placebofälle lag ein bedecktes Zäkum (4 von 5 Punkten). In der Loperamidgruppe lag dieser Anteil bei 2% (p= 0.0041). Bei 18,6% der Placebogruppe lag insgesamt eine als schlecht beurteilte Präparation vor im Vergleich zu 9,2% in der Loperamidgruppe (p = 0.0543). Im Durchschnitt lag zwischen den Gruppen kein signifikanter Unterschied in der Anzahl der Tage bis zur ersten Blasenbewegung vor. In der Diagnostik wurden in 58% der Patienten mit Loperamidbehandlung Polypen festgestellt, wobei von diesen in 74% der Fälle multiple Polypen entdeckt worden. Diese Zahlen unterschieden sich signifikant von denen der Placebogruppe, in welcher zwar ebenfalls bei 67% der Patienten Polypen entdeckt worden, jedoch lediglich in 54% von diesen Fällen ein Befund mit multiplen Polypen festgestellt wurde(p = 0.0183).

Fazit: Einsatz von Loperamid kann auf einem statistisch signifikanten Niveau zur Qualitätsverbesserung der zäkalen führen und zu vermehrten Polypenbefunden führen. 

Schlüsselwörter:Loperamid, Besserung Koloskopie-Vorbereitung, Klean-Prep, abführen, sauberer dickdarm, darm-säuberung, zäkum, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 

 

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Stand: 25. Mai 2013