Frei#   Patienten mit COPD, die inhalative Kortikosteroide erhalten, haben erhöhtes Risiko für ambulant erworbene Pneumonie (CAP: community-acquired pneumonia). Frühere Studien hatten jedoch darauf hingedeutet, dass COPD-Patienten, die vorher unter inhalativer Kortikosteroid-Therapie (ICS) standen, eine erniedrigte Rate für Mortalität und Pleuraergüsse haben.

Eine aktuelle Studie (1) mit 3612 COPD- und Asthma-Patienten, die eine ambulant erworbene Pneumonie hatten, bestätigte diese frühere Beobachtungen. Vorherige ICS-Therapie bei Patienten mit chronischen Atemwegserkrankungen (sprich COPD und Asthma), die eine Pneumonie (CAP) hatten, entwickelten weniger parapneumonische Effusionen (also weniger Pleuraergüsse, auch weniger Empyeme). Die Mortalität war jedoch zwischen den ICS- und NICHT-ICS-Patienten ähnlich.

Die Autoren führen diese Assoziation auf die Verminderung der Entzündungsreaktion unter inhalativem Kortison zurück.

1-Sellares J et al. Influence of previous use of inhaled corticoids on the development of pleural effusion in community-acquired pneumonia. Am J Respir Crit Care Med 2013 Jun 1; 187:1241.

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