Frei#  In der renommierten Fachzeitschrift NEJM ist am 08.Aug.2013 eine ausführliche Übersicht (1) zur Therapie vom milden Asthma erschienen. Wir haben die wichtigsten Punkte zusammengefasst:

-Die meisten Asthma-Patienten haben milde, persistierende Krankheit, welche oft inadäquat therapiert wird.

-Die Asthma-Diagnose basiert auf das Vorhandensein der Symptomen Dyspnoe, Husten, Giemen/Brummen und objektiven Daten zur teilweise reversiblen Atemwegsobstruktion bei Lungenfunktionstests.

- Für milde anhaltende Asthma-Symptome sollten mit inhalativen Low-Dose-Glukokortikoiden (wie Budenosid, Beclomethason oder Fluticason) und mit Kurz- uns schnellwirksamen inhalativen Beta2-Agonisten (wie Salbutamol, Terbutalin) bei Bedarf kontrolliert werden.

-Wenn darunter keine ausreichende Symptomkontrolle erzielt wird, sollte eine zweite feste „Controller"-Medikation (Langzeit-wirksame Beta2-Agonisten wie Salmeterol oder Formoterol, oder Leukotrienrezeptorantagonisten (wie Montelukast) insbesondere bei Allergische-Rhinitis-Anamnese zu inhalativen Glukokortikoiden eingesetzt werden. Als Alternative bietet sich die Dosiserhöhung der inhalativen Glukokortikoide.

-Kontinuierliche Patienten-Fortbildung, schriftliche Therapie-Pläne, reguläre Nachfolge-Termine sollten Bestandteil der Asthma-Kontrolle werden.

1-Elisabeth H. Bel.: Mild Asthma. N Engl J Med 2013; 369:549-557

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