Frei#  Ein ausführlicher Artikel (1) in der Fachzeitschrift arznei-telegramm widmete sich der Frage zur Dauer der Therapie mit Bisphosphonaten bei Osteoporose. Nach Analyse der vorhandenen Daten kommt der Artikel zu den folgenden Schlussfolgerungen, die wir in Kurzform vorstellen:

-Die Evidenzlage zur Nutzen-Schaden-Bilanz für eine über 3 bis 4 Jahre hinaus verlängerte Bisphosphonat-Therapie bei Osteoporose ist unklar. Gleichzeitig gibt es potentielle Langzeit-Risiken einer Bisphosphonat-Therapie wie Kiefernekrosen und atypische Frakturen.

-Auf der anderen Seite wird eine Fortsetzung der Bisphosphonat-Therapie von vielen Experten empfohlen, wenn anhaltend erhöhtes Frakturrisiko besteht.

-Der  Arzneimittel-Telegramm-Artikel empfiehlt folgende Vorgehensweise: Patienten sollten über die derzeitige unklare Evidenzlage und Expertenempfehlungen informiert werden, und sollten mit ihrem Arzt gemeinsam für das weitere Vorgehen (Bisphosphonat-Therapie-Fortsetzung ja/nein?) entscheiden.

1-Zur Dauer der Therapie mit Bisphosphonaten bei Osteoporose, arznei-telegramm, 44/2013

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