Frei#  Das Sexuell-Hormon Dehydroepiandrosteron (DHEA), welcher im Serum hauptsächlich im Sulfat-Form als DHEA-S vorliegt, ist das im Blut am meisten vorhandene Steroidhormon. DHEA wird in der Nebenniere produziert, und ist die Vorstufe für männliche Hormone um Testosteron (Androgene) und auch für weibliche Hormone (Östrogene). Im Alter fällt der Serumspiegel von DHEA rapide ab. Die bisherigen Daten über die Assoziation zwischen dem DHEA-Serumspiegel und kardiovaskulären Komplikationen ist bisher widersprüchlich.

Frei#  Es gibt Hinweise, dass Protonenpumpenhemmer (PPI) ein unterschätzter Faktor, für die Hypomagnesiämie sind. 2012 hatte FDA eine Warnung heraus gegeben, dass die langfristige Anwendung von PPI, zum Magnesiummangel führen kann (2). In Deutschland werden unter anderem, Omeprazol, Pantoprazol (Pantozol®) und Esomeprazol (Nexium®) sehr breitflächig eingesetzt. Eine aktuelle Fall-Kontrollstudie in „PLoS Med" untersuchte das Hospitalisationsrisiko wegen der Hypomagnesiämie (1).

Frei#  Europäische Fachgesellschaften haben in der Fachzeitschrift „European Journal of Endocrinology" eine neue Leitlinie zur Ursachen, Diagnostik und Therapie von Hyponatriämie publiziert.

 Frei#  Zusammenhang zwischen dem jugendlichen BMI und der Mortalität des Erwachsenen: Eine Studie mit 2,16 Millionen Jugendlichen: Eine aktuelle longitudinale Kohortenstudie aus Israel untersuchte, ob ein hoher jugendlicher BMI Einfluss auf die Mortalitätsrate von Erwachsenen der letzten vierzig Jahre hat. Die Studie untersuchte ebenfalls die Mortalität bei einem normalen jugendlichen BMI.

Frei#  In einer früheren Studie hatte Romosozumab zur Therapie der  Osteoporose bei postmenopausalen Frauen besser als das Bisphosponat Alendronat (Fosamax) und das Parathormon-Fragment Teriparatid (Forsteo) abgeschnitten. 2014 hatten wir eine Studie über die 1-Jahres-Wirksamkeit und -Sicherheit von Romosozumab vorgestellt (1). Inzwischen ist im Oktober 2016 in „NEJM“ eine weitere aktuelle Studie über die Langzeit-Wirksamkeit von Romosozumab publiziert, die wir nach der 2014-Studie in Kurzform vorstellen (2).

Testosteron-Therapie für ältere Menschen in den USA ist in dem letzten Jahrzehnt um das 3-fache angestiegen. Dieser Trend wird durch Direkt-Konsumenten-Marketing und die schnelle Zuwachs der Kliniken, die sich auf Therapie der Männer mit niedrigen Testosteron-Werten spezialisiert haben, gefördert. Eine ähnliche Entwicklung ist auch für Deutschland zu verzeichnen, obwohl Studien widersprüchliche Ergebnisse über die Effekte der Testosteron-Therapie gezeigt haben, und vor kardiovaskulären Risiken der Testosteron-Therapie gewarnt werden. Vor diesem Hintergrund hat eine aktuelle große US-Studie (1) das Herzinfarkt-Risiko bei älteren Männern untersucht, die eine intramuskuläre Testosteron-Therapie erhalten hatten.

Frei#  Vitamin-D-Mangel ist mit vielen Störungen verbunden. Frühere Beobachtungsstudien haben auf eine mögliche Assoziation zwischen niedrigem Vitamin-D-Serumspiegel und kardiovaskulären und onkologischen Krankheiten hingewiesen. Dies alles hat zur Folge hat, dass Vitamin-D als Nahrungsergänzungsmittel immer mehr unkritisch und ohne eindeutige Indikation von der Bevölkerung eingenommen wird. Eine aktuelle Meta-Analyse (1) in der Fachzeitschrift Lancet untersuchte den Effekt der Vitamin-D-Supplementation auf Knochenstoffwechsel, Herzkreislauf- und Krebs-Krankheiten.

Frei#  Das Beenden einer Osteoporose-Therapie mit Bisphosphonaten wird mittlerweile nach drei bis fünf Jahren empfohlen. Die prospektive, randomisierte FLEX-Studie untersuchte, mit welchen Methoden das Frakturrisiko bei Frauen, die das Bisphosphonat Alendronat zur Osteoporose-Therapie nach 4 bis 5 Jahren abgesetzt hatten, vorhergesagt werden kann.

Hyponatriämie ist die häufigste Elektrolytstörung bei hospitalisierten Patienten und ist mit einer ungünstigen Prognose verbunden. Eine aktuelle Studie (1) untersuchte die Assoziation zwischen Hyponatriämie und Sterblichkeit in der allgemeinen Bevölkerung.

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