Frei#  Bekanntlich können dopaminerge Medikamente wie L-Dopa oder Dopaminagonisten die Symptome des Restless-Legs-Syndromes (RLS) lindern. Genauso bekannt ist jedoch, dass die dopaminerge Medikamente zu einer Verschlechterung (Augmentation) der RLS in der Langzeit-Therapie führen können. Gleichzeitig sind die Therapie-Optionen bei RLS relativ begrenzt. Bisher wurde der GABA-Neurotransmitter-Agonist Gabapentin ebenfalls mit unterschiedlichem Erfolg und unterschiedlichen Dosierungen bei RLS eingesetzt, vor allem bei Patienten, die auf Dopaminagonisten nicht mehr ansprachen. Eine aktuelle Studie (1) in der Fachzeitschrift NEJM untersuchte, ob Pregabalin eine wirksame Therapie-Alternative ist.

Frei#  Studien, die den Zusammenhang zwischen Kopfverletzungen und anschließenden psychiatrischen Erkrankungen untersuchten, haben häufig methodische Schwächen und zeigen widersprüchliche Ergebnisse. Eine aktuelle große dänische Studie (1) untersuchte die Häufigkeit von schweren psychiatrischen Störungen nach Notaufnahme-Kontakt für Kopfverletzungen.

Frei#   Amantadin ist ein indirekter Dopaminagonist und schwacher NMDA-Rezeptor-Antagonist. Es gibt Hinweise, dass Amantadin mögliche posttraumatische Reizbarkeit und Aggressivität verringern kann. In einer aktuellen Studie (1) sollte die Hypothese untersucht werden, dass Amantadin die Reizbarkeit (Primärhypothese) und Aggressivität (Sekundärhypothese) bei Patienten verringert, die mehr als 6 Monate zuvor ein SHT erlitten hatten.

Frei#  Zwei Phase-III-Studien in der Fachzeitschrift NEJM überprüften die neuroprotektive Wirksamkeit der Antikörper Bapineuzumab und Solanezumab gegen Alzheimer-Demenz (1,2).

Zusätzliche Informationen