Frei#  Die Standard-Chemotherapie ist für Patienten mit Rezidiv einer chronisch lymphatischen Leukämie (CLL) und klinisch bedeutsamen Begleiterkrankungen wenig geeignet. Hier bedarf es neuer wirksamer Therapien mit akzeptablen Nebenwirkungen.

Frei#  Neuer Kinase-Hemmer Idelalisib wirksam bei Patienten mit rezidivierendem indolenten non-Hodgkin Lymphom - Die meisten Patienten, die auf eine Chemotherapie mit Rituximab und Alkylantien nicht reagiert hatten, sprachen auf Idelalisib an.

Frei#  Sekundären Neoplasien in Verbindung mit Naevus sebaceus sind in der Regel gutartig - Sekundäre maligne Tumore auf der Grundlage von Nävus sebaceus entstehen fast immer ab dem 18 Lebensjahr - Es wird empfohlen, die operative Therapie bis zur Pubertät zu verzögern.

Frei#  Seit Jahren wird der monoklonale CD20-Antikörper Rituximab (MabThera) zur Therapie der CLL, oft in Kombination mit anderer Chemotherapeutika, eingesetzt. Die kombinierte Gabe von Rituximab und anderer Chemotherapeutika erhöht die Gesamtüberlebenszeit und körperliche Leistungsfähigkeit von Patienten mit zuvor unbehandelter chronischer lymphatischer Leukämie. Dieser Effekt wurde bisher jedoch noch nicht in Patienten untersucht, welche Begleiterkrankungen aufweisen. Eine aktuelle Studie (1) in der Fachzeitschrift NEJM verglich bei unbehandelten CLL-Patienten mit Komorbiditäten Rituximab mit Obinutuzumab. Obinutuzumab ist ein neuer monoklonaler CD20-Antikörper, welcher in den USA 2013 gegen chronische lymphatische Leukämie (CLL) beschleunigt zugelassen wurde (2).

Frei#   Das Anti-Östrogen Tamoxifen und Raloxifen sind in den USA zur Brustkrebs-Prävention bei Hochrisiko-Frauen zugelassen. Beide gehören zu der Substanzklasse der selektiven Östrogenrezeptor-Modulatoren (SERM). In Deutschland sind sie für diese Indikation noch nicht zugelassen. Währenddessen geht die Entwicklung weiter: Aromatase-Hemmer, die die Östrogenbildung hemmen, sind zur Brustkrebs-Prävention bei postmenopausalen Frauen möglicherweise ebenfalls wirksam. Eine aktuelle Studie (1) untersuchte die Wirksamkeit und Sicherheit des Aromatasehemmers Anastrozol für die Prävention von Brustkrebs bei postmenopausalen Frauen, die ein erhöhtes Brustkrebs-Risiko (Familienanamnese, präkanzeröse Veränderungen in den Brustdrüsen) aufweisen.

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